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Die Monetative als erster wichtiger Schritt aus der Schuldenfalle
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11-02-2011, 08:46 PM
Beitrag #1
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Die Monetative als erster wichtiger Schritt aus der Schuldenfalle
Unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme resultieren letztlich aus der gesamten Verschuldung, die wiederum hauptsächlich durch den Zinseszins-Effekt im Zusammenhang mit der Geldschöpfung durch private Geschäftsbanken hervorgerufen wird.
Dies versetzt Menschen in einen Mangel, obwohl insgesamt Geld in Hülle und Fülle vorhanden ist, allerdings nur in wenigen Händen. Insbesondere die weltweite Staatsverschuldung führt zu dem zwanghaften Versuch, durch Einsparungen die Schulden abbauen zu wollen. Der Ausverkauf staatlichen, also gesellschaftlichen Vermögens zum vermeintlichen Schuldenabbau führt zu immer größerer Abhängigkeit von privaten Investoren. Selbst Wirtschaftslaien ist klar, dass eine Schuldentilgung in diesem System unmöglich ist, weil Gewinne privatisiert werden und Verluste sozialisiert. Es macht keinen Sinn, ständig Steuern und Gebühren anzuheben, um einigermaßen die Staatsausgaben zu leisten und die Zinsen halbwegs zu bedienen. Es ist außerdem ein Unding, dass für gesellschaftliche Aufgaben Zinsen an private Geschäftsbanken gezahlt werden. Als erster Schritt aus dieser Schuldenfalle ist m.E. die Monetative anzustreben. Ob als vierte oder fünfte Staatsgewalt, ist mir persönlich wurscht, hauptsache unabhängig von der Regierung. Dazu bietet sich die Zentralbank (EZB) an. Diese Änderung lässt sich aus meiner Sicht organisatorisch relativ rasch umsetzen, bedeutet natürlich großen Widerstand von den Geschäftsbanken. Deshalb fehlt der Politik bisher der Mut dazu. Bevor wir diese Idee durch etliche Bedenken und Detailldiskussionen wieder zerstören, sollten wir erst einmal die Vorteile auf uns wirken lassen und das große Ganze im Blick behalten. Durch die aktuelle Steuer-, Währungs- und Schuldendebatte ist der Blickwinkel völlig verengt und bleibt gedanklich im bestehenden System gefangen. Die Einführung der Monetative könnte den Blickwinkel erweitern für neue Ideen. Die zins- und tilgungsfreie Geldschöpfung durch die staatliche Monetative würde langfristig (nach Tilgung der Bestandsschulden) dazu führen, dass keine Steuern mehr erhoben werden müssten. Das allein wäre schon ein völlig neues Lebensgefühl. Gesellschaftliche Aufgaben könnten wieder im erforderlichen Umfang erfüllt werden. Über die staatliche Geldschöpfung könnte auch das Bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden. Hierdurch könnte ein zwangloseres Verhältnis zum Geld entstehen. Das heutige Gefühl, ständig dem Geld hinterher rennen zu müssen, würde schwinden. Diese freiere Haltung zum Geld könnte aus meiner Sicht vielleicht zu der Erkenntnis führen, dass auch eine Gesellschaft ohne Geld möglich ist. Herzliche Grüße Martin Exner |
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11-13-2011, 11:29 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-22-2011 12:27 AM von Joachim Weiß.)
Beitrag #2
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RE: Die Monetative als erster wichtiger Schritt aus der Schuldenfalle
Hallo
Zur Monetaive habe ich hier was geschrieben http://geldmitsystem.org/forums/showthread.php?tid=125 Gruß |
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