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Hier wird in Kürze (k)ein weiterer Text erscheinen
11-02-2011, 01:10 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-03-2011 04:00 PM von Manfred Gotthalmseder.)
Beitrag #1
Hier wird in Kürze (k)ein weiterer Text erscheinen
Der Ansatz von Samirah Kenawi blieb in diesem Forum bisher undiskutiert und unverstanden, weil er sich weit von den bekannten alternativen Systemen entfernt.
In unserem ersten gemeinsamen Text schrieb sie:

"Die Jokerstellung des Geldes sinkt, wenn Geld an Bedarf gekoppelt wird, indem die Einkommen dem realen Leistungsvermögen einerseits und dem Konsumbedarf andererseits angepasst werden. Die Anpassung an das reale Leistungsvermögen geschieht durch konsequente Durchsetzung der Marktwirtschaft. Heute haben wir keine Marktwirtschaft, sondern staasmonopolitischen Kapitalismus. In einer wirklich freien Marktwirtschaft (ohne Eigenkapitalbedarf, siehe Kapitel 28 meines Buches) sinken hohe Einkommen infolge freier Konkurrenz auf ein sinnvolles Maß, während gelichzeitig Dumpinglöhne vor dem Hintergrund neutralen Geldes unmöglich werden.Die Anpassung der privaten Guthaben an den privaten Konsumbedarf kann dann mittels negativer Verzinsung der Geldüberhänge erfolgen."

Die Ausbleibende Reaktion auf diese Zeilen lässt mich vermuten, dass sie nicht verstanden wurden. Der Grund liegt darin, dass das Modell Kenawis zu wenigen von uns bekannt ist. Deshalb habe ich sie gebeten es in einem eigenen Text vorzustellen, der in Kürze hier erscheinen soll.
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11-02-2011, 11:13 AM
Beitrag #2
RE: Hier wird in Kürze ein weiterer Text erscheinen
Ich bedauere außerordentlich, aber ich kann hier leider keinen kurzen Text zur Darstellung meines Entwurfs einer nachhaltigen Geldordnung einstellen, weil das Thema zu komplex ist. Wer sich dafür interessiert, muss sich leider die Mühe machen, mein Buch durchzuarbeiten. Wie Herr Gotthalmseder bereits geschrieben hat, weichen meine Ideen um einiges vom Mainstream ab. Um meinen Ansatz zu begründen, muss ich daher sehr weit ausholen und faktisch alle ökonomischen Grundannahmen auf den Prüfstand stellen, was ich in meinem Buch Schicht für Schicht tue.
Bereits die von mir rekonstruierte Geschichte des Geldes, die inzwischen auch in diesem Forum zu finden ist, geht über die bekannten Geldgeschichten hinaus. Sie reicht nicht nur um Jahrtausende weiter zurück, als die bekannten Geschichten des Münzgeldes, sie beschreibt auch erstmals zusammenhängend die Metamorphose des Geldes vom Naturalgeld zum Münzgeld und von dort zum Kreditgeld. Bereits die Kenntnis dieser Geschichte ist Voraussetzung meines neuen geldtheoretischen Ansatzes.
Über Resonanz auf mein Buch würde ich mich natürlich sehr freuen. Und natürlich werde ich mich bemühen, auf Kritik dazu in diesem Forum zu reagieren.
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11-02-2011, 02:10 PM
Beitrag #3
RE: Hier wird in Kürze ein weiterer Text erscheinen
Da freue ich mich über Beiträge. Denn wir erproben bereits mit unserem Rheingold praktisch die Lösungen, die hoffentlich sinnvoll sind.
Mit gerade mal etwas über 1.000 Teilnehmern sind wir nach dem Chiemgauern zwar die zweitgrößte Initiative einer Komplementärwährung, von einer realen allgemeinen Währung weit entfernt.
Wir haben unser Rheingold Konzept schon mehrfach modifiziert und sind uns sicher, daß Kenawis Thesen das Rheingold Konzept weiter verfeinern werden.
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11-02-2011, 02:55 PM
Beitrag #4
RE: Hier wird in Kürze ein weiterer Text erscheinen
Sehr geehrte Frau Kenawi,
nur kurz eine Frage: ist Ihnen das Buch von David Aastl "The Babylonean Woe - A Study of Certain Banking Practices, and of their effect on the events of Ancient History, written in the light of the present day -" bekannt?
U. a. zeigt Astle, dass schon vor tausenden von Jahren Tontafeln, die nicht durch Silber gedeckt waren, aber diesen Anspruch erhoben, als Geld verwendet wuden.
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11-03-2011, 02:45 PM
Beitrag #5
RE: Hier wird in Kürze ein weiterer Text erscheinen
Mir ist das Buch von Aastl nicht bekannt. Bekannt ist mir, dass es eine Vielzahl nichtmetallischer Geldformen sowie eine Reihe von warenbasierten Verrechnungsformen gab, wie die Kornquittungen der Ägypter, die Kreisekreisschulden der Chinesen, die Kerbhölzer der Schweizer, die Knotenstricke der ancient Mittelamerikaner. Später gab es diverse koloniale "Warenwährungen": Tabak, Holz, Steine, Kaffee, Pelze...
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