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Wachstumsgrenze oder Meudalismus
11-02-2011, 03:13 PM
Beitrag #11
RE: Wachstumsgrenze oder Meudalismus
Auch Dr. Wo will nur an Symptomen herumkurieren. Auch die bayerische Verfassung konnte und wollte Geld nicht denken, deswegen kommen die auf diese Symptombehandlung.
Kein Mensch wird Kapital akkumulieren, wenn Kapital aufhört zu existieren.
Bei Geldkapital wird das schnell klar, denn Rheingold ist kein Geldkapital, das Zinsen trägt, im Gegenteil, durch den Ausgabeanreiz bringt es den Geldhalter in die Bredouille, das Geldkapital schnell in Einkommen anderer umzumünzen. Beim Sachkapital, da es nicht mehr zinstragend (kapitalrenditetragend) sein wird, sieht das genauso aus.
Ganz entspannt die Geldschöpfung einfach vom Kopf zurück auf die Füsse stellen, dann stellen sich die jetzt noch Folgeprobleme alten Geldes nicht mehr.
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11-02-2011, 11:11 PM
Beitrag #12
RE: Wachstumsgrenze oder Meudalismus
Ich halte von einer harten Vermögensgrenze sehr wenig. Und eine weiche Grenze wird entweder umgangen oder sie ist nicht durch das Vermögen selbst definiert, sondern durch einen anderen Parameter. Dann muss aber dieser diskutiert werden und nicht die Vermögensgrenze.
  • Solange noch niemand die Vermögensgrenze überschreitet, ist das System identisch mit dem jetzigen. Ab dann wird derjenige, der die magische Grenze zu überschreiten droht, versuchen, das Geld für sich auszugeben. Die Folge: Massenhaft Luxuskonsum, der von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden muss. Wenn also jemand eine Firma gründen will, mit der möglichst viel Geld zu verdienen ist, wird er sich auf die Luxussparte konzentrieren. Die Gewinne fließen natürlich wieder den Reichen zu. Es liegt die Vermutung nahe, dass damit die "Versklavung" noch schlimmer wäre, als jetzt.
  • Werden in dem Modell nur natürliche Personen berücksichtigt? Ebenso wichtig für die Betrachtung sind Firmen und vor allem Großkonzerne, die heute eine viel zu große politische Macht besitzen.
  • Was zählt alles zum "Vermögen"? Wo liegt die Grenze zwischen Geld- und Sachvermögen?
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