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Logarithmisches Wachstum führt zu linearem Wachstum, nicht der Zins
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07-02-2012, 09:24 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-03-2012 10:48 PM von Alexander Kernh.)
Beitrag #1
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Logarithmisches Wachstum führt zu linearem Wachstum, nicht der Zins
( EDIT:
Im dritten Beitrag habe ich eine Lösung mit einem lorithmischen Zins, der zur Folge hat, dass es keine exponentielle Verschuldung gibt, sondern eine lineare. Das Thema habe ich umbenannt in Logarithmisches Wachstum führt zu ... von Logistisches ... ) Anstelle Zinseszins kann man ja beliebige Funktionen aus der Analysis nehmen, aber bitte keine Exponentielle wie beim Zinseszins, sofern sie sich eignet. Wenn man sich so das Bruttoinlandsprodukt http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt anschaut, dann erkennt man daraus ein lineares Wachstum, wenn es mit der Inflation bereinigt ist. In einigen Berichten alternativer Wirtschaftsmeinungen herrscht die Meinung, dass die Wirtschaft ein natürliches Wachstum hat wie ein Baum oder eine Pflanze und kein exponentielles. Natürliches Wachstum wird meines Wissens nach mit der Logistischen Funktion angegeben. Wenn man Geld mit normalem Zins ohne Zinseszins verleiht, dann ist das für die Wirtschaft wie Zinseszins, weil wenn Geld hintereinander so verliehen wird, so ergibt sich ein Zinseszins für die Bank, wenn es in 1-Jahresabständen geschieht und mit dem bereits wiederbekommenen Geld gemacht wird. Das führt zu einem exponentiellen Anstieg der Geldmenge. Deshalb sollte Geld nicht mit Zins, sondern entweder mit der logistischen Wachstumsfunktion oder mit einem festen Betrag veranlagt werden anstelle Zinsen oder einer linearen Funktion die anschließend stoppt und parallel zur x Achse verlaufen wird, letzteres also so ähnlich wie Zins ohne Zinseszins, mit anschließendem Stopp der Bezinsung. Selbst mit normalem Zins ohne Zinseszins würden die Gesamtschulden exponentiell steigen, obwohl Zins ohne Zinseszins eine lineare Funktion ist, wie ich hier erklärt habe, wenn neue Gelder vergeben werden - für die Gesamtwirtschaft. Und so kams zum Zinseszins: Man könnte doch in einer festen Zeitperiode mehr Gewinn machen, wenn man darin 2 mal sein Geld hintereinander verleihen würde, mit dem gewonnen Geld, das man beim ersten Mal zurückbekommt. Und ab dieser Überlegung kommt der Zinseszins ins Spiel, der das gleiche Geld ermöglicht, wenn man ein mal sein Geld verleiht aber mit Zinseszins. Danach kam erstmal nix mehr, man wahr zunächst zufrieden mit dem Zinseszins, der sich aus dem Zins impliziert. Er ist eine logische Folge des Zins. Dann kamen in Abständen immer wieder Bankenkrisen, in denen viele Menschen ihr Geld verloren haben, wegen diesem Zinseszinsproblem. Und heute sind wir hoffentlich endlich reif genug dafür etwas gegen die profitorientiere Überlegung die zum Zinseszins geführt hat zu ändern. Aber es gab schon vor vielen vielen Jahrhunderten ein Zinsverbot, das erst durch den Goldschmied und den daraus entstandenen Banken und wegen der positiven Wirkung für die Wirtschaft aufgehoben wurde. Deshalb habe ich mir gedacht, verwendet man anstelle einer Exponentialfunktion für Kredite, dem Zinseszins, die Logistische Funktion. Diese kann man noch erweitern und an ihren Stellschrauben drehen und zwar den Variablen. Bei der Logistischen Funktion hängt der Nutzen einer Umschuldung u.a. vom Wendepunkt der logistischen Funktion ab. Vor dem Wendepunkt lohnt sich eine Umschuldung besonders für eine neue Bank, wenn da der Funktionsverlauf von vorne beginnt. Nach dem Wendepunkt lohnt sich eine Umschuldung eher für die alte Bank. Generell lohnt sich eine Umschuldung der Kreditinstitue bei gleicher Formel mit logistischer Funktion für den Schuldner nicht, wenn der Verlauf von vorn beginnt. Mit der logistischen Funktion ist es möglich, dass die Geldmenge genauso ansteigt, wie das Wirtschaftswachstum, nämlich linear. Denn logistisch verteilte Kredite wirken, wenn sie sehr spät abgezahlt werden wie Einmalbeträge für Schulden. Viele Einmalbeträge, die die Geldmenge erhöhen, durch Kreditvergaben, die hintereinander geschehen, führen dazu, dass die Geldmenge linear steigt, weil sich pro einem solchen Kredit die Geldmenge einmal erhöht, auch wenn nur der Gewinn erhalten bleibt, auch wenn das verliehene Geld ohne das daraus gewonnene Geld wieder vernichtet wird, wenn es aus dem Nichts kam (von der Zentralbank). Die Methode von Silvio Gesell, den Gelfluss extra zu regeln mittels Geldvernichtung und Erschaffung wäre damit überflüssig oder müsste viel weniger betrieben werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell Der Lebenszyklus eines Produktes im Markt kann mit der Logistischen Funktion nachgebildet werden, also spricht das dafür, dass sie auch das Wirtschaftswachtums eines Unternehmens mit einem Produkt abbilden kann. Denkbar ist auch eine Logarithmusfunktion anstelle Zinseszins, die den Wert steigen lässt, den man zurückzahlen muss. Die Logarithmusfunktion ist quasi das Gegenteil der Exponentialfunktion und hat damit nahe unendlich einen extrem geringen Anstieg. Logistische Funktion: http://de.wikipedia.org/wiki/Logistische_Funktion Sie ist eine gebrochen-reelle-Funktion. Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen eine andere Kurve, als die des Zinses und des Zinseszinses zu verwenden? Es gibt nur die einen die sagen: gar kein Zins, die nächsten sagen: Zins, wieder die nächsten sagen Zinseszins, weil sie keine Ahnung von der Exponentialfunktion haben. EDIT: Selbst das Menschen-Bevölkerungs-Wachstum unseres Planeten verläuft nach dieser Kurve: http://geldmitsystem.org/Simulation/Stat...rung_2.gif |
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07-02-2012, 01:27 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-02-2012 02:10 PM von Alexander Kernh.)
Beitrag #2
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RE: Logistisches Wachstum führt zu linearem Wachstum, nicht der Zins
Der Negativzins oder auch Negativzinseszins führt auch wieder zu nichtlinearen gesamtwirtschaftlichen Geldverschiebungen bzw. rein regressiv oder progressiven Wertverschiebungen. Ein Wirtschaftssystem, das sich anpasst, braucht Stellschrauben in den Formeln, mit Regressivität und Progressivität in Kombination. Unsere Natur macht das auch so.
Negativzins und Positivzins erzeugen Verschiebungen in den Geldmengen von Reich nach Arm oder umgekehrt. Eigentlich dürfte sich der Negativzins nicht Zins nennen, denn er funktioniert nicht exponentiell, ansonsten wäre Negativzins eine schlechte Wahl. Wenn die Banken schon so schlau sind exponentiell mehr Geld zu verlangen, also (1+zins)^Jahre , warum verlangen sie nicht gleich (1+zins)^(Jahre^Jahre). Damit könnte man die Menschen noch mehr verarschen. Bei einem Zinssatz von 1/10^-8 % -scheint wohl sehr niedrig - könnte man nach 9 Jahren 4% mehr bekommen, also das 1,04 Fache, nach 11 Jahren wäre es dann schon das 2459967908230,05-Fache, nach 12 Jahren - eine so riesige Zahl, dass der Datentyp double (riesige Fließkommazahl) nicht dafür ausreicht. Der höchste Wert von Double ist übrigens 1,79...* 10^308 |
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07-03-2012, 09:36 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-03-2012 10:58 PM von Alexander Kernh.)
Beitrag #3
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RE: Logistisches Wachstum führt zu linearem Wachstum, nicht der Zins
Ich bin zu einer Lösung mittels programmieren gekommen.
Mit dem Logarithmus bekomme ich ein Lineares wachstum hin. Anstelle Zins, der zu exponentiellem Wachstum führt, wie auch Zinseszins, habe ich so gerechnet: neuesKapital = Kapital+Math.log(Kapital) Mehrmals hintereinander ergibt das lineares Wachstum. Fehlt nur noch, dass die Formel auch für unterschiedliche Zeitabstände gilt und nicht nur für die gleichen. EDIT: Ich habs geschafft die Zeit einzurechnen: Kapital=Kapital+Math.log(Kapital/2)*2; 2 sind dabei die Jahre EDIT: komischerweise ists bei drei Jahren diese Formel: Kapital=Kapital+Math.log(Kapital/2)*3 Ich habe mit einem Kapital von 100 begonnen und einige Durchläufe an Logarithmuszinsen gemacht, wobei nach jedem Schritt die Bank das Geld einsackt und wieder vergibt. EDIT: LOL , bei 11 Jahren Zinsen, muss die Formel so aussehen: Kapital = Kapital+Math.log(Kapital/2.1)*11 Es muss irgendeine Rechenvorschrift geben für die Zahl die erst 1 ist, dann längere Zeit 2, und dann exakt 2,1 (Das ist eine merkwürdige Zahl). Der Lineare Anstieg ist bei mir immer 0.03846153846153847 , bei allen 3 Formeln hier mit jeweiliger Laufzeit. Hier der Quellcode dazu: Code: public static void main(String[] args) {Bei z.B. System.out.println(a+ " " + ((double)a/(double)c-1)/15); ist die 15 die Anzahl der Zeiteinheiten , z.B. Jahre. die 4 weiter oben minus die 15 ergibt die 11 ganz unten. Das Programm gibt folgendes aus: 104 108 0.03846153846153855 112 0.038461538461538436 116 0.03846153846153847 120 0.038461538461538436 (alles davor nach einer Zeiteinheit) 164 0.03846153846153846 (nach 11 Zeiteinheiten) Die hinteren Zahlen sind normale Rechenfehler des Computeres. Sowas lernt man, wenn man Informatik studiert. Die erste Zahl ist das Kapital. Das heißt, dass dieses vom Verleiher in neuer Höhe geholt wird und in dieser Höhe wieder verliehen wird. Die Zahl dahinter gibt an, wie sich die Steigung der Gesamtfunktion verändert hat. Wenn man die Summen des Kapitals auf einer Zeitachse eingetragen werden, und die letzte Zahl mit entsprechendem Abstand (11), dann ergibt sich eine lineare Funktion. EDIT: Ich habs nochmal nachgerechnet. Bei einem Jahr ist die merkwürdige Zahl 1,0 , ab 2 Jahren ist sie 2,0 bis zu 10 Jahren, ab 11 Jahren ist sie 2,100. Ab 22 Jahren ist die muss man diese Zahl 2.11000 setzen bis zu 24 Jahren, aber 25 Jahren ist die Zahl 2.15 die man wählen muss. Das merkwürdige ist, dass die Zahl in Zeiträumen immer die selbe ist. |
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