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Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
01-29-2012, 03:57 PM
Beitrag #11
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Politiker haben für gewöhnlich keine Zeit zum Nachdenken in aller Ruhe. Durch lauter Aktionismus, Debatten, Streitgespräche und Intrigen bleibt zu wenig Zeit für innere Erkenntnis und Bewusstseinswandel. Doch ohne Bewusstseinswandel kann es keine tragfähigen Änderungen im Geldsystem und sonst wo geben.

Damit Politiker brauchbare, sinnvolle und nachhaltige Entscheidungen treffen ist es absolut notwendig, dass sie körperlich, geistig, seelisch und emotional fitt und glücklich sind. Sie brauchen eine Erhöhung ihrer Gedankengeschwindigkeit und eine Ausdehnung ihres bewussten Zeithorizontes.

Da man Geld bekanntlich nicht essen kann wäre es geschickt genau an dieser Stelle mit dem Bewusstseinsprozess anzusetzen.

Die Ernährung hat einen immensen Einfluss auf die persönliche Gesundheit. Die beste Nahrung kann man nicht für Geld kaufen sondern nur im eigenen Garten ernten.

Daher mein Vorschlag: Jeder Politiker wird verpflichtet drei Tage pro Woche einsam in der Stille der Natur zu verbringen und nur das zu essen was er findet, sammelt oder im Garten selber angebaut hat. In der Natur findet er die Ruhe zum Nachdenken, durch die gute Ernährung wird er fitt.

Der Vorschlag mag verrückt klingen aber er funktioniert. Denn dieser Weg führt direkt zur Wurzel des Problems, der Entfremdung von unserer Herkunft, der lebenden Schöpfung.
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01-30-2012, 08:13 PM
Beitrag #12
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
grundlegend und auch national umsetzbar - bitte schön

http://www.global-change-2009.com/blog/e...C/2012/01/
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01-31-2012, 06:54 PM
Beitrag #13
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
(01-30-2012 08:13 PM)J.Buschbeck schrieb:  grundlegend und auch national umsetzbar - bitte schön

http://www.global-change-2009.com/blog/e...C/2012/01/



GlobalChange betreibt weiterhin Populismus und täuscht leider nur wissenschaftliche Forschung vor
Schaut man auf die Website, ist dort keine seriöse ökonomische Forschung zu entdecken
Einfach nur ein Aneinanderreihen von Thesen und Zusammenhängen, die auf triviale Art genüpft wurden und die nicht mit fundierter
wissenschaftlicher Arbeit untermauert sind.
Es sei angeblich das Ergebnis ca 20-jährigen Recherchierens, Nachdenkens und Diskutierens zu dem Thema.
Tatsächlich ist es aber eher im Bereich Populärwissenschaft, bzw Pseudowissenschaft einzuordnen und die Diskussionen beschränkten sich dann doch auf Hobbyökonomen ( Bloggern) und Ideologen. Und statt angegebenen 20 Jahren waren es nur 2 Jahre, die hier GlobalChange an Zeit investierte.
Unter dem Vorwand der Forschung kann man heute allerdings leicht s.g. ''allgemeinnützige'' Vereine gründen.
Man muss aber schon sehr viel Phantasie haben, um die Tätigkeit einen der ''Allgemeinützigkeit'' zuordnen zu können. Mit Forschung/ Bildung und Erziehung hat es offensichtlich eher weniger zu tun.
Ob er das gesteckte Ziel auch überhaupt auch erreicht wird, prüft kaum einer nach, denn den Finanzämtern fehlen die Beamten. Kontrolle findet zumeist nur oberflächlich und vom Schreibtisch aus statt. Forschungsberichte sind aber bei GlobalChange leider nicht auffindbar.
http://geldmitsystem.org/forums/showthread.php?tid=239
Klar ist nur, dass es ein Steuersparmodell ist, und dass man Spenden einsammeln kann, was nicht wunderlich ist, ist doch der Gründer ein Unternehmer und gehört nach eigenen Aussagen zu den oberen 10 % der Vermögenden. Kein Wunder, dass hier wieder die Angebotsseite gestärkt werden soll ( Leute sollen noch mehr konsumieren )
Doch gerade das Sparen war eine der Säulen, die den Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert haben. Ohne den notorischen Konsumverzicht hätte es die Exportweltmeisterschaft der Deutschen - über viele Jahre hat kein anderes Land mehr ausgeführt - nie gegeben.

Das ''Forschungs''- Resultat von GlobalChange ist mager, Der Inhalt der Seite besteht zu 90 % aus Polemik oder Wiederholungen saldenmechanischer Aussagen von Stützel. Mit Hilfe dessen wurden dann schnell oberflächliche Zusammenhänge geknüpft um die eigenen Hypothesen zu untermauern, nämlich z.B dass Staatsschulden angeblich so hoch sind wegen der Geldvermögen, die iregndwo zurückgehalten werden.
Nach ernsthaften Forschungsberichten sucht man vergeblich auf der Seite, und alle anderen Ökonomen der Welt ( inclusive allen Nobelpreisträger), die ihre Leben lang geforscht haben, sind angeblich defizitär und haben keine Ahnung, bzw sollen diese trivialen Zusammenhänge der Schwarz-Gelben nicht erkannt haben.
Schaut man aber genauer hin, ist es wieder die alte Propaganda des Freigeldes von Silvio Gesell, die uns hier nun in neuen Schläuchen neu aufgetischt werden soll von GlobalChange, die aber schon seit 20 Jahren von fast allen Ökonomen der Welt als unbrauchbar analysiert wurde. Also eine schnellere Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und eine von oben kontrollierte Geldmenge soll ''absolutes'' Gleichgewicht schaffen.

Als Lösung wird vorgeschlagen, dass eine nationale Notenbank, eine s.g. ''nationale Monetaive'' irrwitzigerweise nun Gleichgewichtsprobleme lösen soll, indem also die Buba z.B nationale Kredite besteuert, um '' nachhaltiges wirtschaftliches Gleichgewicht'' zu schaffen und ''absolute'' Geldwertstabilität bei Nullsparzins.
Schon hier zeigt sich, dass sich die Herren nur oberflächlich mit VWL und Empirie auseinandergesetzt haben und dass sie nun mit ideologischen und am Reißbrett entworfenen zenztralistischen Lösungen kommen.
Von Autoren, die in einer zentralistischen Planwirtschaft sozialisiert wurden, war auch nicht mehr zu erwarten.
Dass die Ungleichgewichte nichts mit den Sparzins bei der Bank zu tun haben, ist jedem normalen Ökonomen heute klar.
Ungleichgewichte und Geldentwertung entstehen u.a. aus freiwilliger Überschuldung ( spekulative Finanzmarktblasen ), und hohe Zinserträge werden am Kapitalmarkt erzielt ( entweder durch Spekulation oder durch Sachwertinvestitionen), bzw Geldvermögen steigen an durch nationale Einkommensscheren.

Sind nationale Märkte gesättigt, wird im globalen Wettbewerb mehr in ungesättigten Märkten investiert, bzw Vermögen angelegt.
Sorgt man dafür, dass sich Staaten nicht überschulden ( Schuldenbremsen), bzw ständig Geld schöpfen, kommt es automatisch zum Ausgleich. D.h. der Export geht zurück. Dadurch finden automatisch Anpassungen am Arbeitsmarkt im Exportland statt. Alles ganz normale Vorgänge also.
Nur dass diese Vorgänge bei jeder Konjunkturflaute ständig durch stattliche Eingriffe gestört wurden. Entweder durch Subventionen oder falsche Fiskalpolitik, bzw eine bedenkenlose keynesianische Wirtschaftspolitik. Die Multiplikatoren sind in den meisten Fällen aber gering und liegen oft in der Nähe von eins) Volkseinkommen wurden zudem nicht gerecht verteilt.
Bei keynesianische Wirtschaftspolitik ging es auch politisch primär immer wieder darum, alte Arbeitsmarktstrukturen zu zementieren. Also die Angst vor der Flexibilisierung und Anpassung des Arbeitsmarktes an den globalen Wettbewerb. das trieb die Staatsschulden zusätzlich in die Höhe.
Fakt ist auch, dass die Länder mit hoher Flexibilität am Arbeitsmarkt die niedrigste Arbeitslosigkeit haben,
Ob es überhaupt je eine "gesamtwirtschaftliche Gleichgewichtsstörung" gebe, in der der Staat gefragt ist und bleibt zweifelhaft
Keynesianische Politik kann zwar durchaus funktionieren - allerdings ist ihr Wirkungsgrad sehr klein.

Auch das Beispiel Japan zeigt - worauf GlobalChange fälschlicherweise verweist, also dass Japan angeblich zu hohe Geldvermögen habe - dass das Hauptproblem dort nicht die Präferenz der Geldvermögenshaltung ist, sondern die mangelnde Verschuldung/Investition der Unternehmer.Also die Geldvermögen sind nicht Schuld an dem Abreißen der Verschuldungsketten.
Die Japaner haben keine risikolose Geldhaltung gegenüber der nachhaltigen Sachwert- und Eigenkapitalinvestition, sondern in einer gesättigten Marktwirtschaft haben die Japaner rentable Anlagemöglichkeiten im Ausland getätigt.( z.B in China, Indien, USA) Dadurch ist Geld abgeflossen ins Ausland. Wie nun eine nationale Monetaive das mit Kreditsteuern und ''Nullzinserwartung der Sparer'' ändern sollte, bleibt ein Geheimnis von GC.

Die Bevölkerung kommt aber nun langsam aber sicher in die Jahre und löst ihre Ersparnisse auf.
Es ging bei den Problemen in Japan nicht um die Geldvermögensbildung an sich, sondern darum, dass in internationale Geschäfte direkt und indirekt investiert wurde, anstatt in den gesättigten heimischen Markt.
( Japanische Unternehmen investieren rund viermal soviel im Ausland als andere internationale Unternehmen)
Und dass gleichzeitg ausländische Direktinvestitionen verschwindend gering waren. Das war auch u.a. dem internatiuonalen Wettbwerb geschuldet. ( siehe dazu Dr. Stefan Lippert - ''Wie international ist Japans Wirtschaft'' )

Seit Mitte der siebziger Jahre ist die Sparquote der privaten Haushalte in Japan, die damals mehr als 20 Prozent erreichte, stetig gesunken. „Derzeit sparen die japanischen Privathaushalte so wenig wie noch nie“, sagt Takahide Kiuchi, Chefvolkswirt des Wertpapierhauses Nomura Securities. In dem im März 2008 geendeten Haushaltsjahr - aktuellere Zahlen gibt es noch nicht - legten die Japaner nur noch 2,2 Prozent ihres verfügbaren Einkommens als Vorsorge beiseite. Japan, das noch Anfang der achtziger Jahre beim Sparen einen Spitzenplatz unter den OECD-Ländern einnahm, ist fast auf den letzten Platz dieser Rangliste gefallen.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fond...32114.html

In Japan hatten wir also keine Investitionsfalle wegen Geldhortung.

Auch in Deutschland haben wir knapp 3 Mio KMU haben. Eine gesunde Mischung aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Handwerk. Das sieht also nicht nach Geldmangel aus wegen zu hoher Geldvermögen, bzw zu geringer Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Die Geldvermögen sind zwar gestiegen, das hat aber mit der Globalisierung zu tun ( neue Wachstumsmärkte) und Deregulierung der Finanzmärkte ( hohe Spekulationsgewinne).
Und die Geldvmögen sind nun mal überwiegend Sachwertinvestitionen ( Aktien, Immobilienfonds, Pfandbriefe ect ) Denn diese bringen auch die höchsten Zinserträge, bzw Dividenden. ( Des weiteren auch Unternehmeranleihen, Staasanleihen Geldmarktinstrumente, stille Beteiligung u.a. ). Generell ist Sparkapital nämlich die Grundlage für neue globale Investitionen in z.B in neue Technologien, Infratstruktur, Kultur, Wissenschaft und Technik, neue Produktionsstrukturen etc

Also die Zahlungsmittel sind nicht deflationär blockiert, wie GC behauptet ( auch in Japan nicht ), oder in irgendeiner Liquiditäsfalle versteckt, sondern entweder real angelegt oder auf Spekulationskonten der trader.
Wir haben also nicht zuwenig Zahlungsmittel im Umlauf sondern zuviele und in falschen Händen.

Tatsächlich haben wir kein generelles Geldsparproblem, sondern ein Fehlallokationsproblem und Überschuldungsproblem.
Dadurch wid das Verteilungsproblem noch verschärft.
Es besteht eine Kreditfehlallokation, d.h. es wird entweder in Sachwertblasen oder spekulativ im Casino investiert, oder den institutionellen Anleger sind aufgrund der Statuten die Hände gebunden, d.h. sie dürfen nur bis zu max 10% in Risikoanlagen investieren.
Das alles lösen wir mitnichten mit einer ''variablen Kreditsteuer oder Nullzinserwartung beim Banksparen''.

Auf triviale Weise wird bei GlobalChange globale Staatsverschuldung mit globalen privaten Geldvermögen gleichgesetzt, obwohl doch die Geldvermögen selbst Forderungen sind und kein Geld unter der Matratze, also das Geld ja investiert wird und so in die VoWi kommt
Es wird außer Acht gelassen wird, dass die Staatsverschuldung nicht wegen einer Liquiditätsfalle entstand oder zuwenig konsumiert wurde, sondern noch mal zusammengefasst:

a) Weil wir eine Kreditblase mit anschließender Finanzmarktkrise hatten. Die Deregulierungspolitik der Staaten ggü Banken, bzw das Laissez-Faire ggü dem Finanzmarkt sorgte für immer mehr ''innovative'' Finanzmartkinstrumente, mit dessen Hilfe auch eine Kreditblase geschaffen wurde. Als sie platze, mussten Staaten einspringen zur Bankenrettung und sich hoch verschulden.

b) Weil die PIGS-Staaten staatlichen Löhne und Konsumausgaben inflationiert haben über ihre Leistungsfähigkeit ( staatliche Verschwendung, schlechte Haushalts-, Fiskalpolitik, Mißachtung der Maaastricht-Kriterien ) Das heizte unseren Export an.
Die heutigen Probleme der PIGS-Länder (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien) rühren also daher, dass diese Länder schon bei der Ankündigung des Euro Mitte der neunziger Jahre in den Genuss extrem niedriger Zinsen kamen, sich daraufhin hemmungslos verschuldeten und Kapital aus anderen Gebieten des Euroraums, vornehmlich aus Deutschland, absogen. Der Kapitalfluss erzeugte in den PIGS-Ländern zuerst einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung mit hohen Lohn- und Preissteigerungen, der die Wettbewerbsfähigkeit der Exportindustrie unterminierte und die Importe ankurbelte.
Deutschland kam wegen hoher Kapitalabflüsse stattdessen in eine Flaute mit niedrigen Lohn- und Preissteigerungen sowie extrem niedrigen Investitions- und Wachstumsraten. Steigende Arbeitslosigkeit und steigende Sozialkosten sowie sinkende Steuereinnahmen waren die Folge. Deutschland wurde zu dieser Zeit als kranker Mann Europas bezeichnet. Erst die Arbeitsmarkt- und Sozialreformen unter Kanzler Schröder (Agenda 2010, Einführung Hartz 4, Aufbau eines 2. Arbeitsmarktes mit Zeit-/Leiharbeit und Niedriglohnsektor) brachten Deutschland wieder auf wirtschaftlichen Kurs.

c) Weil Sparguthaben der Bürger ( vornehmlich der Vermögenden, die überwiegend alle reale Unternehmer sind ) teilweise in die Spekulationskasse der trader an der Börse fliesst und für kurzfristige Wertpapierspekulationen ( Hochfrequenzhandel) verwendet werden.

d) Bei jeder Konjunkturflaute wurde der Markt ständig durch stattliche Eingriffe gestört. Entweder durch Subventionen oder falsche Fiskalpolitik, bzw eine bedenkenlose keynesianische Wirtschaftspolitik. Die Multiplikatoren sind in den meisten Fällen aber gering und liegen oft in der Nähe von eins. Volkseinkommen wurden zudem nicht gerecht verteilt.
Bei keynesianische Wirtschaftspolitik ging es auch politisch primär immer wieder darum, alte Arbeitsmarktstrukturen zu zementieren. Also die Angst vor der Flexibilisierung und Anpassung des Arbeitsmarktes an den globalen Wettbewerb. das trieb die Staatsschulden zusätzlich in die Höhe.
Ob es überhaupt je eine "gesamtwirtschaftliche Gleichgewichtsstörung" gebe, in der der Staat gefragt ist und bleibt zweifelhaft
Keynesianische Politik kann zwar durchaus funktionieren - allerdings ist ihr Wirkungsgrad sehr klein.

Fazit:
Wir haben kein Sparproblem sondern ein Allokationsproblem, bzw Überschuldungsproblem und ein Verteilungsproblem des Volkseinkommens ( Siehe Gini-Koeffizient)
Staatsverschuldung wegen einer angeblichen '' Liquiditätsfalle'' hat also überwiegend nicht stattgefunden..Und gegenwärtig beobachten wir sogar, dass institutionelle Anleger am Kapitalmarkt negative Zinsen in Kauf nehmen.

D.h. ein Teil der Sparguthaben müsste nachhaltiger investiert werden. Nachhaltig investieren heisst z.B. dass mehr Investitonen
in den chronisch unterfinanzierten Verkehrssektor und noch viel mehr in erneuerbare Energien ( Gebäudesanierung, neue Technologien),
bzw in Forschung, Kultur, Bildung und Entwicklung allgemein fliessen müssen.
Dazu braucht es keine nationale Monetaive mit einer Kreditsteuer, sondern eine effektive Fiskalpolitik, die man aber nur international vereinbaren kann, da Kapital sehr flüchtig ist.

- Die Geldvermögen sind suboptimal verteilt. Also Konzentration von Geldvermögen in zu wenigen Händen

- Auflösung der Sparvermögen ( z.B Renten-Umlagesystem) würde aber die Allokationsprobleme und Regulierungsprobleme nicht lösen, sondern verschärfen und die Klein- und Mittelsparer enteignen ( schwächen ). Viele Sparer sparen jetzt schon zu real Nullzins
Es wird auch ignoriert, dass fast 2/3 der Geldvermögenshalter auch parallel private Schulden machen und so in Konsum investieren,
und dass auch hohe Geldvermögenshalter immer mehr investieren in viele private Stiftungen und auch in Sachvermögen.

Eine progressive Abgeltungssteuer wäre z.B u.a. förderlich, um die Vermögenskonzentration durch Zinserträge zu vermindern, und auch eine Transaktionssteuer, die genau auf die spekulativen Hochfrequenzhandel abzielt. Aber auch das geht nur international, und nicht wie GlobalChange es vorschlägt mit nationalen Lösungen.

Hier noch ein paar weitere Zitate von GlobalChange, die doch zeigen, dass man sich zuwenig fundiert mit der Materie beschäftigt hat und mehr auf Populismus aus ist.

Zitat: Man kann die für die inländische private Geldvermögensbildung erforderliche Staatsverschuldung zwar durch Exportüberschüsse in andere Länder verlagern, aber die geringe Nachhaltigkeit dieser Lösung dürfte vor dem Hintergrund der Eurokrise doch wohl ziemlich augenfällig sein

Hier wird die nationale Staasverschuldung mit international bedingter Geldvermögensbildung in Zusammenhang gebracht, was also schon mal falsch sein muss.
Der Satz ist insofern auch falsch, weil er ignoriert, dass die inländische Staatsverschuldung nicht mit zuviel privatem Sparen zu tun hat.
(also völlige Ignoranz der Punkte a-d).

Und Geldvermögen ( Geldforderungen) heisst generell, international Kapital umzulenken von kurzfristigen Konsumgüter in nachhaltige Anlagegüter, Infrastruktur und Forschung, Kultur und Entwicklung, um andere noch unterentwickelte Länder wettbewerbsfähig zu machen, bzw Wohlstand und Einkommen zu erzeugen.
Nochmals: Knapp 3 Mio KMU (überwiegend Familienbetriebe),bzw die Gewerbstruktur in Deutschland zeigen, dass nicht zu wenig konsumiert wird, sondern dass wir einen robusten Markt haben und eine gute Mischung zwischen Industrie, Handwerk und florierenden Handel, trotz des globalen Wettbewerbs.

Und ein reines Umlagesystem bei der Rente, wie GC vorschlägt, zielt einzig darauf ab, die nationale Unternehmerseite zu stärken, also eine Art Merkantilismus. Das ist kein Wunder, ist der Autor doch selbst Unternehmer und gehört zu den oberen 10 % der Vermögenden.
Duch das Umlagesystem würde dem Kapitalmarkt notwendiges Kapital entziehen und den kurzlebigen Konsumgütermarkt anheizen anstatt weitere nachahltige Investitionen in die Zukunft auch in anderen Ländern.
Als Beispiel sei hier auch die USA aufgeführt, die zu wenig sparte und zu wenig im eigenen Land investierte und stattdessen übermässig in chinesiche Konsumprodukte investierte.

Zitat: Prinzipiell funktioniert beides – die privaten Geldvermögen und damit die Staatsschulden sinken, wenn die Privatguthaben schrumpfen oder die Privatschulden steigen. Nur sind steigende Privatschulden weniger nachhaltig, da diese ja in den nächsten Perioden wieder getilgt werden und dort dann den Problemdruck erhöhen. Die privaten Kredittilgungen sind heute schon eine enorme Belastung, diese oft übersehene Problematik bringt die schnelle Absturz-Geschwindigkeit.


Steigende Privatschulden sind dann nachhaltig, wenn sie auch getilgt werden können.Man kann sich entweder Konsumgüter ansparen oder auf Ratenkäufe finanzieren. Der Problemdruck wird keinesfalls dadurch erhöht.
Die Probleme enstehen überwiegend durch die Punkte a-d.
Wir haben weder ein Sparproblem ( =Konsummangel) in Japan mit 2,2 % Sparquote, noch in Deutschland.
Wir haben ein Allokationsproblem, bzw Fehlinvestitionsproblem, wie oben deutlich und auch für jedermann nachvollziehbar dargestellt

Hier noch ein Kommentar zu dem fragwürdigen Propaganda-Film von GlobalChange, der zwecks Gehirnwäsche aufwendig produziert wurde.

http://geldmitsystem.org/forums/showthread.php?tid=240

Gruß
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02-05-2012, 04:33 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-05-2012 04:40 PM von Manfred Gotthalmseder.)
Beitrag #14
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Also Joachim, ich bemühe mich Mitglieder für eine Diskussion zu gewinnen, dann gelingt es endlich, und letztlich donnerst du mir den Diskurs wieder zu, indem du einen Roman veröffentlichst, den keiner gewillt ist zu lesen. Damit schreibt auch niemand mehr etwas dahinter.

Ich habe also jetzt die Posting-Länge für alle auf 6000 Zeichen begrenzt. Das wird kaum jemanden beeinträchtigen außer dich. Du musst wirklich lernen dich kürzer zu fassen! Das ist wie wenn jemand in einer Diskussion ungleich viel Redezeit an sich reißt. Irgendwann interessiert es die anderen nicht mehr mitzureden. Wir hatten diese Diskussion schon einmal, und ich weiß, dass du es anders siehst. Die Postinglänge ist nun trotzdem begrenzt. Punkt.

Herr Kirsch, es freut mich Sie dabei zu haben. Politiker verlieren meines Erachtens oft den Blick für das große Ganze, da sie sich zu sehr in die Tagespolitik verstricken. Das ist wie wenn man sich als Otto-Normalverbraucher zu sehr in die Zugzwänge des Alltags verstrickt, und die Sinnfindung und Lebensphilosophie vernachlässigt. Irgendwann steht man da, und kann sich mit seinem eigenen Leben nicht mehr identifizieren. Das passiert Politikern auch. Und genau an dieser Stelle müssen wir da sein, und sie auffangen, denn unsere Stärke als Außenstehende ist der Blick auf das Ganze.
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02-09-2012, 08:34 AM
Beitrag #15
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Die Initiative sollte Zielvorstellungen/Forderungen formulieren, die dem Wohl der Gesamtheit der Bürger/Gesellschaft Rechnung tragen, da der einzelne Bürger nicht (mehr) durchblickt, weil er nicht zuletzt durch die politischen Parteien, sofern sie überhaupt selbst noch durchblicken, und auch von den Medien "verdummt" wird.
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02-11-2012, 01:51 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-11-2012 01:55 PM von Manfred Gotthalmseder.)
Beitrag #16
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Ich habe nun auf meinen privaten Webspace eine neue Empfehlung an die Politik gestellt, die ausführlicher ist, und in der ich eure Gedanken einzuarbeiten versucht habe, welche mir hier im Forum, oder privat über Mail zugespielt wurden. http://gotthalmseder.lima-city.de/Simula...ungen.html

Aus dieser Seite ergab sich eine neuerliche Mail-Diskussion, und ein langes Mail an einige Diskussionsmitglieder, das ich nun hier veröffentlichen will:

Zitat:Sehr geehrter Herr Picciani, Herr Knaurer, Herr Creutz, Herr Buschbeck, Herr Berger und Herr Neumann!

Ich schreibe Ihnen gemeinsam, da sich einige Ansichten in Ihren Mails decken.
Zunächst will ich Herrn Berger und Herrn Picciani für das positive Feedback danken:

Herr Wolfgang Berger schrieb: "Ich kann mich
nicht mit allem identifizieren, aber das macht nichts. Es geht darum, den
Entscheidungsträgern klar zu machen, dass es durchaus Alternativen gibt. Ich
bin deshalb mit Ihrem Vorgehen einverstanden."


Herr Picciani schrieb:
"Auch wenn es mir ansich auf viel zu viele Kompromisse hinausläuft, würde
ich Ihre "Empfehlungen an politische Parteien" so mit unterschreiben.
Denn irgendwo muß man ja mal anfangen und wahrscheinlich ist es besser,
die Poltiker dort abzuholen, wo sie gerade stehen (Trennbanken,
Finanztransaktion ect.)"


Ja, die Politiker "stehen" tatsächlich bei den Trennbanken, der
Finanztransaktionssteuer und den Privatkrediten. Unter anderem sind die
Jahrzehntelangen Bemühungen von Attac Auslöser für die Aufmerksamkeit
auf diese Themen. Im folgenden will ich euch beweisen, dass manche unserer
Ideen, wie die der Monetative oder des fließenden Geldes, sich mit diesen
Ideen gut in Deckung bringen lassen.

Herr Neumann schrieb: "wenn Sie Ziele formulieren, erhalten Sie eher
Zustimmung als wenn Sie Maßnahmen formulieren, denn eine vorgeschlagene
Maßnahme ist nur eine Teilmenge der denkbaren Lösungsmöglichkeiten, mit
der sich zunächst nur einige identifizieren!"


Mit dieser Aussage Neumanns fange ich wenig an. Ist die Forderung nach
Trennbanken ein Ziel? Wohl schon, denn es sind viele Maßnahmen not-
wendig bis diese Trennung definiert ist. Ist sie selbst schon eine Maß-
nahme, so müssen Ziele noch unkonkreter sein. Denken Sie wirklich, dass
unsere politisch Tätigen mit derart unkonkretem Geschwafel etwas anfangen?

Herr Buschbeck schrieb: "Bitte stelle klar, dass die Vorschläge nur von
einer Teilmenge der auf Deiner HP vertretenen Leute stammen."

Auch das halte ich für kontraproduktiv, denn ich hätte mir die Mühe
sparen können, eine Vereinigung deutschsprachiger Geldsystemkritiker
zu gründen, wenn ich nicht versuchen würde, eine gemeinsame Aussage
zu finden.

Also: Arbeiten wir einmal konstruktiv weiter. Da liegt zum Beispiel
Herrn Knauers Forderung auf meinem Tisch:
"Wenn für den Liquiditätsgenuss eine Bereitstellungsgebühr anfällt,
dann tut man natürlich gut daran, dieses Geld nicht in der Kasse
oder auf dem Girokonto zu behalten, sondern es zu verleihen, um von
dieser Gebürhr für diese Zeit befreit zu werden. Aber das ist doch
gerade keine "Flucht des Geldes in die andere Ecke", sondern
ermöglicht es jemand anderem, der auf die Liquidität angewiesen ist,
diese gegen die Bereitstellungsgebühr zu genießen. Es handelt sich
also nicht um eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Geldern,
sondern darum, dass die Bereitstellungsgebühr immer mit dem
Liquiditätsvorteil des Geldes selber verbunden bleibt, aber
gerechterweise dann auch nur von demjenigen erhoben wird, der sich
jeweils tatsächlich im Genuss des Liquiditätsvorteils des Geldes
befindet."

Mit dieser Ansicht gehe ich ganz konform. Wenn Sie das umsetzen wollen,
so dass ein Computerprogramm die Gebühr abheben kann, so müssen sie
dem Programm eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen verliehenem
Geld (Sparkonto) und Geld am Girokonto geben.

Um deutlich zu machen, dass genau dies ja das Ziel ist, habe ich den
Text auf der Website nun noch einmal umformuliert:

"2. Weiterentwicklung des Euro zu einer umlaufenden Währung:

Diese Entwicklung kann fließend geschehen, indem die
Vergabe von durch Banken vermittelten Privatkrediten
gefördert wird. Schon länger gibt es die Forderung
Geld (Bargeld) und den Anspruch auf Geld (Buchgeld)
begrifflich von einander zu trennen. Ein Sparer, der
das Geld über Jahre bindet, und damit der Bank die Möglichkeit
gibt, es im Saldenausgleich als Basis für die Kreditvergabe zu
verwenden, hat nur noch den Anspruch auf sein Geld.
Hätte er noch sein Geld, so wäre nun doppeltes Geld im Spiel.
Seines, und das des Kreditnehmers. Aber wie stellt
man diesen Anspruch in einer Buchhaltung dar? Heute erscheint
doppeltes Geld, einmal am Sparbuch des Sparers,
und dann auch noch am Konto des Kreditnehmers. Deshalb wird
den Banken der Vorwurf unlauterer Buchgeldschöpfung gemacht.
Wir fordern eine neue, exaktere Buchführung, in der am Konto
des Sparers nur noch der Anspruch auf Geld in Form eines
Schuldscheines der Bank erscheint. Anstatt Banken zu retten
sollte der Staat diesen Anspruch durch eine Garantie sichern."


Herr Creutz schrieb: "wenn ich Sie richtig verstehe, dann stellen
Sie sich als Reformansatz Banken als Vermittler vor, die für jeden
Sparer, bevor sie seine Einlage annehmen, erst eine passenden
Kreditnehmer suchen und zwischen beiden die Laufzeit-, Zahlungs-
und Zinskonditionen aushandeln. - M. E. ist so etwas bei den
Größenordnungen unserer heutigen Volkswirtschaften und Geldgeschäfte
kaum noch vorstellbar."


Herr Creutz, das ist doch nun wieder so ein "absichtliches Missverstehen",
um die eigene Begrifflichkeit beibehalten zu können. Sie wissen was
die Banken beim Saldenausgleich tun. Warum sollte sich daran irgend
etwas ändern, wenn man gebundenes Geld als "Schuldschein der Bank"
bezeichnet. Die Bank nimmt dieses Geld den Sparern sozusagen für
eine Zeit lang "weg", um es arbeiten zu lassen, und genau so sollte
es verbucht werden. Es ist nur eine neue Begrifflichkeit.

Aber diese Begrifflichkeit ist wichtig, denn sie lässt Fehlentwicklungen
als solche aufscheinen. Eines unserer Forenmitglieder hat darauf
hingewiesen, dass Banken heute den Kreditgeldern nicht mehr
Spargelder gegenüberstellen, sondern seit etwa 2003 diese gebundenen
Gelder, die ja kein Geld sind (denn es ist ja nur ein Schuldschein
der Bank), verwendet, um Wertpapiere zu kaufen, so dass den Schulden
als Gegenwert solche Papiere gegenüber stehen. Würde das stimmen
(ich zweifle noch), so ist das absurd, denn Schuldscheine sind selbst
ein Wertpapier, das teilweise gebündelt an der Börse gehandelt wird
(wie die der amerikanischen Häuselbauer). Man kann sie also nicht
das eine Mal als Aktiva und ein andermal als Passiva verbuchen.

Die begiffliche mangelnde Trennung von Geld und Buchgeld hat wohl
auch zu einem anderen Phänomen geführt. Der Saldenausgleich kann
geschehen, indem Banken Geld von der Nationalbank aufnehmen und
rückführen. Er kann aber auch durch Geldverleih unter Banken
ablaufen. Ein Saldenausgleich mit anderen Banken ist nur notwendig,
wenn sich Kredite und Spareinlagen nicht die Wage halten. Er
sollte also nur die Differenz zwischen Krediten und Spareinlagen
ausgleichen, kann also damit nur einen kleinen Bruchteil dessen
ausmachen, was an Krediten und Spareinlagen von Nicht-Banken
vorhanden ist.

Wie aber, kann es dann, wenn wir krumme Geschäfte ausschließen,
dazu kommen, dass die Kreditvergabe der Banken untereinander
in ähnlichen Größenordnungen liegt, wie die Kreditvergabe an
Nicht-Banken?
Die Buchkredite von Deutschlands Banken</a> betrugen 2011
(Dezember) 1268€ an andere inländische Banken und 2774€
an Nicht-Banken.
http://www.bundesbank.de/download/statis...MB2627.PDF
[Bild: 03888.gif]

Könnte es sein, dass Banken sich selbst Geld verschaffen, um
es in den Wertpapiermarkt zu tragen, oder an der Börse durch
höhere Bilanzen besser da zu stehen?

Für jene, die wie Herr Creutz glauben, die Buchgeldwirtschaft sei
ohnehin in Ordnung, sollte eine Umbenennung von "Anspruch auf Geld"
in "Schuldschein der Bank" nur eine formale Sache auf der Ebene
der Begrifflichkeiten innerhalb der Buchhaltung sein.
Für andere ist es ein Meilenstein, denn die Buchgeldschöpfung endet
damit. Was bitte hindert uns daran, diese neue Begrifflichkeit,
die ja noch dazu klarer ausdrückt was Sache ist, mitzutragen?
Sie, Herr Creutz, klagen ja selbst, dass "Verwirrungen in Sachen
Geld eher zu- als abnehmen". Sie sollten also der erste sein,
der einer exakteren Begrifflichkeit zustimmt.


Herr Neumann schrieb: "M. E. nutzen die GBk lediglich das durch Sparen
nicht benötigte Kaufvolumen zur Weitergabe als Kredit bzw. zum Kauf von
Wertpapieren, wodurch Kreditnehmer und Verkäufer von Wertpapieren wieder
zu Kaufvolumen kommen, und der Umlauf im System konstant gehalten wird."


Genau in dieser Gleichsetzung von Wertpapieren und Krediten liegt aber
meines Erachtens die Ursache des heutigen System-Crashs. Das Geld aus
dem Wertpapiermarkt kommt nämlich nicht so leicht wieder in den Konsum!
Verkäufer von Wertpapieren kaufen mit dem Geld andere Wertpapiere. Das
Geld kreist in diesem Markt, so dass eine Aktie im Durchschnitt heute
nur noch eine Minute gehalten wird.
[Bild: 03868.gif]
Die Grafik oben zeigt, dass der Wertpapier-
markt inzwischen größer ist, als jener der Realwirtschaft, wo
produziert und konsummiert wird.
Die Statistiken auf meiner Seite zeigen weiters
wie viel Geld der Unternehmen seit 2003 in diesen Markt der
Versprechen abwandert und dass es bei Löhnen und Investitionen
fehlt.
http://gotthalmseder.lima-city.de/Simula...ungen.html

Deshalb bedarf es der Trennbanken. Es darf kein Geld von Sparern
in einen Markt mit bloßen Versprechen fließen. Ein Kredit ist durch
Pfandgut gedeckt, ein Wertpapier nicht!!! Das ist ein großer
Unterschied! Deswegen darf der Staat mit Steuergeldern auch nur
Kreditausfälle abfedern, nicht jedoch Wertpapierverluste, wie
er es mit der Bankenrettung getan hat!
Wer bloße Versprechen kauft, auf Kurven reitet, ohne die dahinter
stehenden Realwerte zu kennen, verdient keine Rettung.

Es muss den Sparern klar ersichtlich sein, dass sie mit ihrer
privaten Pensionsvorsorge auf diesem Risiko-Markt mitspielen. Diese
Vorsorge wird also im Fall eines Trennbankensystems nicht von
Geschäftsbanken verwaltet, sondern von Investmentbanken und
ist damit nicht rettungswürdig. Daher wird meine Initiative der
Anlage dieser Gelder in regionale Infrastruktur notwendig.

Ich weise ernsthaft darauf hin, dass durch Kauf von Wertpapieren das
Geld größteneils nicht in Umlauf gehalten wird, also in die
Realwirtschaft zurückfließt, sondern es verbleibt im Wertpapiermarkt
und dient der Aufblähung einer riesigen Blase.
Der Realwirtschaft bleibt nicht nur dieses Geld entzogen, sondern
es entzieht ihr durch Marktmechanismen des Wertpapiermarktes
(wie Preiserpressung bei Rohstoffen) noch weiteres Geld.

Herr Neumann schreibt weiter: "Um den Umlauf konstant zu halten,
müssen sie auch die Tilgungsbeträge wieder als Kredit vergeben bzw.
durch den Kauf von Wertpapieren im Umlauf halten bis das Spargeld
dem Sparer wieder zur Entnahme zur Verfügung gestellt werden muss.
Bei der Argumentation von H. Creutz und anderen fehlt mir die
Gegenüberstellung von Sparvolumen (rd. 280 Mrd. €) und Entnahmevolumen
(rd. 400 Mrd. €) in der Jahresperiode (Jahr 2007) sowie die
Gegenüberstellung von Kreditvolumen (rd. 280 Mrd. €) und Tilgungsleistungen
(Abschreibungen rd. 320 Mrd. € ohne Staat) in der Jahresperiode
(Jahr 2007) sowie die Gesamtbetrachtung. Schließlich sind die Geldvermögen
allein durch eine Sparrate von nur 10% (im Durchschnitt lag sie sogar
um 1 bis 3%-Punkte höher) auf rd. 6,5 Bio. € angewachsen (siehe Anhang).
Interessant wäre also zu dieser Kurve die Kurve der Kapitalerträge
(Zinsen und Dividenden) sowie der jährlichen Entnahmen, um erstmal zu
einer Grundlage bei der Diskussion zu kommen. Dazu konnte H. Creutz mir
gegenüber keine Angaben machen. Interessierte Bürger könnten ebenfalls
danach fragen."


Ich bin der Ansicht von Herrn Neumann, dass wir gerade was die Kapital-
erträge und Dividenden von Banken angeht, genauer hinsehen sollten.
Ein Grund für die Idee des Trennbankensystems besteht eben darin, dass
Geschäftsbanken dann überhaupt kein Geld mehr in den Wertpapiermarkt
tragen dürfen. Sind deren Einnahmen größer als ihre Aufwände für
Personal und Infrastruktur, so müssen sie die Zinsen senken. Finden
sie keine Kreditnehmer für die überhandnehmenden Spareinlagen, so müssen
sie Spareinlagen negativ verzinsen, und den Kreditzins abschaffen.
Damit haben wir die Gebühr auf Geld, und ein System mit Nullwachstum.
Freilich ist das noch nicht im Sinne des Erfinders, denn diesen
Negativzins streichen die Banken ein. Aber es ist ein Anfang.
Geschäftsbanken sollten keine Aktienunternehmen sein,
denn damit geraten sie in einen Wettbewerb um maximale Einnahmen und
maximale Geldschöpfung, der dann provoziert, was die obigen Grafiken zeigen.


Es ist klar, dass weder die Trennbanken, noch die Umbenennung von
Spareinlagen in "Schulden der Bank" eine grundlegende Systemänderung
bedeuten. Es sind Maßnahmen, die dazu dienen Abläufe klarer ersichtlich
zu machen, damit die Prozesse kontrollierbarer werden.
Es ist dann leichter Veränderungen vorzunehmen, denn der Staat kann
nach der Trennung die Interessen der Geschäftsbanken und der Investmentbanken
gegenseitig ausspielen, und so Druck auf das System ausüben.

Wenn wir eine Systemänderung bewirken wollen, dann muss das System
erst einmal dafür geöffnet werden. Wer das nicht versteht, ist kein
guter Stratege.

Liebe Grüße
Manfred Gotthalmseder

PS: Weiter unten auf der Website habe ich den Text folgendermaßen abgeändert:

Banken schöpfen Buchgeld wenn sie Kredite vergeben, und
dieses Geld wird wieder vernichtet, wenn die Kredite
getilgt werden. Heute ist etwa 11 mal so viel Buchgeld im
Umlauf wie Bargeld. Durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr
(Bankomat und Internetbanking) wurde das Buchgeld zum
eigentlichen Zahlungsmittel. Große Beträge werden nur
noch überwiesen.
An sich ist Buchgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel,
sondern nur ein Anspruch auf Geld, den die Banken in
Bücher schreiben. So wie Bargeld vor langer Zeit ein
Anspruch auf Gold war. Es bleibt dem Staat nichts mehr anderes
übrig, als die Zahlungswirksamkeit von Buchgeld anzu-
erkennen. Wenn nun schon einige Staaten bereits eine rein
digitalen Währung visionieren, dann wird es wichtig,
Spareinlagen und Giralgeld zu trennen. Spareinlagen sind ja
gebunden, damit die Bank während der Laufzeit der Bindung
damit arbeiten kann, und über Kredite ebenso viel Geld
in Umlauf bringt, so dass der Saldenausgleich stimmt.
Wenn also Giralgeld als Zahlungsmittel anerkannt wird, so
müssen Spargelder, die ja gerade als Kredit vergeben
sind, anders behandelt werden, sonst entstünde doppeltes
Geld.
Unser Vorschlag besteht darin,sie in Schuldscheine
umzubenennen, wobei die Bank als Schuldner auftritt.
Damit stünde einer Anerkennung des Giralgeldes als
gesetzliches Zahlungsmittel nichts mehr im Wege und
der Schritt zu einer digitalen Währung wäre
vollbracht. Im Gegenzug zu dieser gesetzlichen Anerkennung
sollte der Staat den Geschäftsbanken rechtliche Rahmenbedingungen
auferlegen, die jegliche weitere Buchgeldschöpfung abschaffen.
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02-11-2012, 03:10 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-11-2012 03:10 PM von Manfred Gotthalmseder.)
Beitrag #17
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Ernst Dorfner (Erfinder des Taxos) spricht in seinem neuen Artikel den Zusammenhang zwischen Buchgeldschöpfung (also Kreditvergabe) und Spareinlagen bei den Geschäftsbanken an. http://geldmitsystem.org/Texte/Dorfner.pdf

Das ist einer der ideologischen Gräben zwischen den unabhängigen Geldsystematikern, den wir dadurch schließen können, dass wir gemeinsam von Banken eine einfache Änderung ihrer Buchungsvorgänge fordern. Gebundene Spargelder sollten der Kreditvergabe dienen. Aber sie sollten dann nicht mehr als Geld am Konto des Sparers aufscheinen, sondern dort als Schuldschein bzw Schuldbetrag der Bank gegenüber dem Sparer. Die Bank hat das Geld ja inzwischen als Kredit vergeben.

Für jene, die nicht an Buchgeldschöpfung glauben (Creutz u.a.), ist es einfach nur eine Umbenennung von "Spareinlage" in "Schuldbetrag der Bank". Sie sollten dieser Maßnahme mit einem Achselzucken zustimmen. Für jene, die an die Zahlungswirksamkeit von Buchgeld glauben ist es ein Ende der privaten Geldschöpfung der Banken und Grund für Jubelgeschrei.

Da die Banken ja immer vorgeben, Buchgeld sei nur ein Verweis auf Geld, sollten sie der neuen Buchungsart keinen Widerstand entgegenbringen.
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02-11-2012, 04:35 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-11-2012 04:37 PM von Peter Neumann.)
Beitrag #18
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Da meine Einwände, insbesondere zu Zielvorstellungen/Forderungen vom Moderator sehr verkürzt wiedergegeben worden sind, hier nun die vollständigen Texte von mir:

Sie haben sich schon viel Mühe gemacht, um den Parteien etwas an die Hand zu geben; die politischen Parteien sollten jedoch nicht mit Empfehlungen, sondern mit Forderungen konfrontiert werden, die sich aus dem unbefriedigenden Ist-Zustand ergeben!

Die Forderungen wären so zu formulieren, dass sie bei den Bürgern und Abgeordneten auf offene Ohren stoßen, denn die Abgeordneten werden von ihrem Fraktionsvorstand und ihrer Parteiführung ebenso für dumm verkauft wie die Bürger, und um die Gewinnung/Zustimmung der Bürger muss es der Initiative gehen.

Zu fordern wären u. a. marktgerechte Guthabenzinsen (H. Creutz) oder besser gleich Abschaffung der Guthabenzinsen, weil sie vor allem Reiche reicher und alle anderen ärmer machen, denn alle werden über die Preise zur Finanzierung der Guthabenzinsen herangezogen. Was marktgerechte Guthabenzinsen sind, wäre zu erläutern, damit der einfache Bürger die Forderung versteht und ihr zustimmen kann. Die Initiative braucht vor allem die Zustimmung der Bürger, die dann Druck auf die Politiker machen können und werden, wenn sie von den Forderungen überzeugt sind.

Mit Ihren Empfehlungen sprechen Sie bereits Maßnahmen an, die
m. E. nicht ausdiskutiert sind. Als Forderungen aber können bereits Zielvorstellungen formuliert werden, wenn sie stichhaltig aus dem unbefriedigenden Ist-Zustand hervorgehen, also stichhaltig begründet werden. Mit der Kritik am Ist-Zustand wird sich der einfache Bürger relativ problemlos identifizieren können, so dass die sich daraus ergebenden Forderungen auf Akzeptanz bei den Bürgern stoßen werden.

Die Trennung der Banken ist ja nur eine Lösungsmöglichkeit. Eine andere ist die Kreditvergabe durch staatliche Institutionen. Die Initiative darf sich aber nicht voreilig auf eine Lösung/Maßnahme festlegen, solange die Alternativen nicht ausdiskutiert sind und die Bestlösung nicht ermittelt worden ist!

Ihre Vorgehensweise widerspricht dem Anspruch "mit System"!!!

Ich bin überzeugt, dass Sie mehr Zustimmung erhalten, wenn Sie aufgrund von Erkenntnissen, die alle Mitglieder der Initiative teilen, Forderungen an die Politik formulieren und diese verständlich begründen. Ich bitte Sie eindringlich, von Ihrem Vorhaben abzusehen und meinem Vorschlag zu folgen. Wenn Sie sich unsicher sind, stellen Sie doch meinen Vorschlag im Forum zur Diskussion.

Wenn Sie Ziele formulieren, erhalten Sie eher Zustimmung als wenn Sie Maßnahmen formulieren, denn eine vorgeschlagene Maßnahme ist nur eine Teilmenge der denkbaren Lösungsmöglichkeiten, mit der sich zunächst nur einige identifizieren! Darauf wollte ich Sie hinweisen, Ihnen das verständlich zu machen, ist mir aber offensichtlich nicht gelungen.

Z. B. hat Herr Prost, Mitglied der Initiative, in einer Talk-Show darauf hingewiesen, dass Unternehmer davon leben, dass ihre Produkte Käufer finden, die potentiellen Käufer aber eben über entsprechend Kaufkraft verfügen müssten, die mittlerweile breiten Bevölkerungsschichten abhanden gekommen ist. Also eine Einsicht seitens der Unternehmer Platz greifen muss, dass sie den Ast nicht absägen, auf dem sie sitzen; ihre Beschäftigten also "anständig" zu bezahlen. Daraus folgt m. E. aber auch die Forderung, dass breiten Bevölkerungsschichten zu mehr Kaufkraft verholfen werden muss. Dies ist nun möglich durch Verzicht auf Guthabenzinsen (zinsgünstige Kredite, Verzicht auf hohe Gewinne als Preis für den Einsatz von Eigenmitteln), durch Zahlung eines Grundeinkommens, höhere Bezahlung durch Reduzierung abnormer Gehälter in den Führungsetagen.

M. E. funktioniert das System der Kreditvergabe bereits wie im Falle von Privatkrediten. Solange das nicht einwandfrei widerlegt ist, sollte man sich mit der Behauptung der Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken zurückhalten oder präzise sagen, was damit gemeint ist, also darlegen, wie die Kreditvergabe im Ist-Zustand funktioniert (und zwar für Überziehungskredite und für Investitionskredite). Die Initiative sollte sich hüten, Informationen zu verbreiten, die nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen; denn dann nehmen uns die Bürger, die Medien und die Politiker, die wir erreichen wollen, ebenso wenig ernst, wie die Bundesregierung, wie die etablierten Parteien mit ihren Sprachrohren Vorsitzender, Generalsekretär, Fraktionsvorsitzender.

Ob Negativverzinsung der Weisheit letzter Schluss ist, steht auch noch dahin.

Die Transaktionssteuer ist doch ohnehin schon im Gespräch und nahezu vor der Einführung. Mit der Empfehlung, die Transaktionssteuer einzuführen, wird die Initiative kaum einen Blumentopf gewinnen.
Fortsetzung:

Meine Forderung an Sie, wenn die Initiative an die Öffentlichkeit geht, sollten die Äußerungen "Hand und Fuß" haben. Gegenwärtig erscheint mir Manches noch nicht ausgegoren. Ich möchte beispielsweise gerne überzeugt werden, wie das System heute funktioniert. M. E. nutzen die GBk lediglich das durch Sparen nicht benötigte Kaufvolumen zur Weitergabe als Kredit bzw. zum Kauf von Wertpapieren, wodurch Kreditnehmer und Verkäufer von Wertpapieren wieder zu Kaufvolumen kommen, und der Umlauf im System konstant gehalten wird. Um den Umlauf konstant zu halten, müssen sie auch die Tilgungsbeträge wieder als Kredit vergeben bzw. durch den Kauf von Wertpapieren im Umlauf halten bis das Spargeld dem Sparer wieder zur Entnahme zur Verfügung gestellt werden muss. Bei der Argumentation von H. Creutz und anderen fehlt mir die Gegenüberstellung von Sparvolumen (rd. 280 Mrd. €) und Entnahmevolumen (rd. 400 Mrd. €) in der Jahresperiode (Jahr 2007) sowie die Gegenüberstellung von Kreditvolumen (rd. 280 Mrd. €) und Tilgungsleistungen (Abschreibungen rd. 320 Mrd. € ohne Staat) in der Jahresperiode (Jahr 2007) sowie die Gesamtbetrachtung. Schließlich sind die Geldvermögen allein durch eine Sparrate von nur 10% (im Durchschnitt lag sie sogar um 1 bis 3%-Punkte höher) auf rd. 6,5 Bio. € angewachsen (siehe Anhang). Interessant wäre also zu dieser Kurve die Kurve der Kapitalerträge (Zinsen und Dividenden) sowie der jährlichen Entnahmen, um erstmal zu einer Grundlage bei der Diskussion zu kommen. Dazu konnte H. Creutz mir gegenüber keine Angaben machen. Interessierte Bürger könnten ebenfalls danach fragen.

Ich sprach schon mal davon, dass diese Expertengruppe ein Team bildet/bilden sollte. Wer mitentscheiden will, muss auch über die Informationen der anderen verfügen und deren Positionen verstehen wollen. Es ist Einsichtsvermögen gefordert und Überzeugungsarbeit zu leisten, damit man auf einen Nenner kommt. Auf Mitstreiter, die nicht einsichtswillig/einsichtsfähig sind, kann und muss man verzichten. Ich wünsche mir, dass wir zu einer wirklichen Teamarbeit kommen, nichts weiter. Das Teamergebnis spricht dann für sich.

Wer sein Erspartes bei Investmentbanken anlegt, ist selbst schuld, wenn diese über die Wupper gehen und das Geld futsch ist. Man kann doch heutzutage wählen, ob man das Risiko der Geldanlage bei einer Investmentbank eingeht oder eben bei der Stadtsparkasse, der Volksbank usw. sein Spargeld anlegt. Vielleicht sollte man das den Anlegern nur deutlich sagen (als Initiative, weil es sonst keiner deutlich sagt) und von der Regierung fordern, kein Steuergeld in die Bankenrettung zu investieren. Das wäre aber etwas Anderes als das Trennbankensystem zu empfehlen. Was sind denn die stichhaltigen Gründe, das Trennbankensystem zu fordern? Jede Bank kann Geld schöpfen soviel sie will? Halte ich für ein Märchen.
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02-12-2012, 04:54 AM
Beitrag #19
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Ich hätte noch eine Empfehlung:

Errichtung eines Instituts für Geldtheorie und Komplementärwährungen an einer Universität, um der Weiterentwicklung von Alternativen einen institutionellen Rahmen zu geben. Dort könnte es eine Bibliothek zum Thema geben. Weiters wäre es eine Anlaufstelle für sämtliche dieser Fragen und wäre ein weltweit einzigartiges Unterfangen. Davon ausgehend könnte man, was ich als ungemein wichtig erachte, mit Gemeinden zusammenarbeiten um andere Arten von Währungen erstmals empirisch zu testen, bevor man sie auf ganze Staaten loslässt.
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02-12-2012, 09:28 AM
Beitrag #20
RE: Was können wir einer politischen Partei empfehlen?
Hallo,

in den jetzigen Empfehlungen steht nur daß der Euro umgewandelt werden soll.

Meiner Ansicht nach kann der Euro überhaupt nicht funktionieren - egal wie er gestaltet wird - die daran teilnehmenden Länder sind viel zu ungleich und entwickeln sich auseinander. Unter solchen Umständen kann es keine gmeinsame Wärhung geben, sondern man braucht zwingend nationale Währungen mit freien Wechselkursen als Wechselkurspuffer zwischen den Staaten - alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

Der Euro muß also nicht irgedwie umgebaut, sondern schlicht abgeschafft werden.

Gruß
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