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Korruptionsverdacht, klagt nicht den Wulff an, sondern die Volkswirte
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01-05-2012, 11:13 AM
Beitrag #1
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Korruptionsverdacht, klagt nicht den Wulff an, sondern die Volkswirte
http://www.global-change-2009.com/blog/k...e/2012/01/
Korruptionsverdacht, klagt nicht den Wulff an, sondern die Volkswirte Der Bundespräsident steht unter dem Verdacht der Vorteilsnahme und dies findet eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Ich mag mich dazu nicht äußern, weil mir das Thema aufgrund unserer tatsächlichen Probleme zu lächerlich ist. Die Welt im Allgemeinen und Europa im Besonderen steht vor einer ökonomischen Katastrophe, welche sich zu einer gesellschaftlichen Explosion mit Kriegsfolge ausweiten kann. Und warum? Weil die Volkswirte “nichts pfeifen”, dass die Staatsverschuldung durch die private Geldvermögensbildung bedingt ist und gegen diese private Geldvermögensbildung vorgegangen werden müßte, wenn man an diesem Staatsschulden-Problem erfolgreich etwas ändern wöllte. Hier besteht der Anfangsverdacht der kollektiven Korruption, die Volkswirte verschweigen das Problem, weil Sie auch gern auf Staatsschulden private Geldvermögen bilden wollen? Alternativ verschweigen die Volkswirte die trivialen Zusammenhänge, weil schon allein die Trivialität die Frage nach dem Sinn ihrer Beschäftigung aufwirft? Brauchen wir ein Strafrecht für Volkswirte? Welche Strafe kann man für solche Kollektivtaten verhängen? Fahrlässiges Herbeiführen eines neuen Weltenbrandes - was ist da angemessen? Ich schlage zumindest Auslachen vor, das hat sich bei der letzten Wende gut bewährt, wir haben die engstirnigen Realitätsverweigerer einfach weggelacht… |
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01-06-2012, 08:30 PM
Beitrag #2
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RE: Korruptionsverdacht, klagt nicht den Wulff an, sondern die Volkswirte
Die Kausalität wird ja gerne immer wieder von einigen vedreht, um an der These festzuhalten, dass die zu hohen Guthaben, die nicht real investiert werden, die Ursache für Staatsverschuldung sind.
Das Gegenteil lässt sich empirisch sehr genau nachweisen, wenn man im Laufe der letzten 30 Jahre sich die Haushaltspolitik, bzw Fiskalpolitik der Industriestaaten anschaut. Sicherlich hat es auch deficit spending gegeben, aber wenn man sich die Ursachen genau anschaut, WIE Deflationen zustande kamen, (s.d. der Staat eingreifen musste mut Konjunkturprogrammen), dann waren es niemals die Guthaben / Zinsen, welche fehlten und zu Staatausgaben zwangen, sondern durch zu hohe freiwillige Kredtischöpfung wurden Blasen auf dem Finnazmärkten geschaffen, die irgendwann platzten und zu rezessiven Umkehrungen führten und ex post zu Geldhortungen, bzw zu rezessiven Tendenzen, wobei der Staaten dann unter politischen Druck kamen ( Wahlversprechen an Lobbyisten/ Verhinderung von Arbeistlosigkeit etc). D.h die Märkte hatten keine Chance sich ungestörrt zu therapieren und einigermaßen wieder in ein neues Gleichgewicht zu kommen, denn durch unnötige staatliche Fehlsubventionen, ineffiziente Sozialausgaben, unnötige Rüstungsausgaben, Bankenstützungen und staatliche Konsumausgaben wurden alte Produktionsstrukturen verfestigt, bzw Ausgabenüberschüsse getätigt, um sich einen Lebensstandard zu leisten, die über die Leistungsfähigkeit einer VoWi ging. Kurierende Bankrott- und Abschreibungsmechanismen wurden verhindert. Die größten Banken seien Zombies", sagten die Amerikaner. Sie wurden von der japanischen Regierung gestützt, um Verluste und Peinlichkeit zu vermeiden. Wenn die Japaner die Sache wieder in Ordnung bringen wollten, dann sollten sie die Banken scheitern lassen... und den freien Markt seine Arbeit verrichten lassen... die Spielsteine sollten fallen wie sie wollen. Und dann würden die Kapitalisten, die Unternehmer und die Geschäftsleute sie aufnehmen können und damit weiterbauen. Betreibt man deficit spending allerdings maßvoll, und betreibt der Staat eine vernünftige Fiskalpolitik, können große Marktstörungen und Kapitalakkumulationen verhindert werden. D. h. Staatsschulden weden in Konjunkturhochphasen wieder über Steuereinnahmen getilgt. ( Ob jedes Konjunkturprogramm nun antizyklisch wirkt oder prozyklisch sei mal dahingestellt ). Das einzige was passiert ist, dass das Wachstum entschleunigt würde, was für Mensch und Natur nicht von Schaden sein kann. Das Defizit des Gesamthaushaltes z.B unseres Staates nahm seit den 70er Jahren beträchtlich zu. Dieses Defizit wurde zu einem Großteil über den Anleihemarkt finanziert. Auch der Finanzierungsbedarf, der durch die Deutsche Einigung entstand, wurde über den Anleihemarkt finanziert. In der Folge des Finanzverhaltens des Staates entwickelte sich der Rentenmarkt zu einem der größten Märkte dieser Art auf der Welt. Als offener Finanzplatz und mit dem regelmäßigen Nachschub an Bundesanleihen wurden die Bundesanleihen zum Spitzenreiter für Anlagen in europäischen Rentenwerten. Durch die überhöhte freiwillige Verschuldung der Staaten sind ergo Fehlallokationen der Guthaben vorprogrammiert, welche Störung des Marktes dann mitverursachen., Und nur aus diesem Grund können Schulden langfristig überproportional ansteigen, auf 500 und implizit noch mehr Prozente des Volkseinkommens, statt vielleicht auf deren 100. Diese Guthaben akkumulieren sich über Umwege dann teilweise im Finnazmarkt oder großen Konzernen. Auch die maßlose Privatverschuldung ist mit eine Ursache ( Siehe USA und Südeuropäer), so dass Einzelhandeslsblasen entstehen. Steigen die Wertpapierkurse künstlich, ist man ''reicher'' und gönnt sich mehr Konsumptionskredite ( siehe USA), was die Kreditblase noch mehr aufbläst. Fehlallokation heisst hier, dass die Guthaben für kurzfristige Spekulationen/ Wertpaierhandel verwendet werden am Finnazmarkt, anstatt für notwendige Investitionsgüter. Steigen die Guthaben irgendwann überproportional an, finden sie keine ausreichenden Investitionsmöglichkeien mehr, die ausreichend Rendite bringen Nun ist es aber nicht die Liquiditätsprämie allein, die verhindert, dass Sparmittel in langfristige Investitonen gelangen, sondern die mangelnde Risikobereitschaft.. Denn die meisten Sparer können es sich nicht leisten, zu riskant zu investieren, weil sie halt auch alles verlieren können ( Die Telekom-Aktie haben immer noch viele im Hinterkopf ). Und risikoreiches Spaen und venture capital taugt wenig für eine Rentenansparung, wenn man sowieso kaum Eigentum besitzt. Ca 80 % aller Klein- und Mittelsparer sparen ohne Liquiditätsprämie weil sie in ''sichere Anlagen'' investieren.Das sind in der Portefoliostruktur überwiegend Anleihen mit guter Bonität und Pfandbriefe. Der Realzins ist langfristig Null % ( wenn die Versicherung nicht insolvent wird) Nun ist es aber so, dass auch die oberen 20-30 % der Haushalte, die die meisten Bruttogeldvermögen besitzen, nicht NUR Geld horten sondern ebenfalls auch in Sachwertfonds investieren. Denn diese bringen die höchsten Zinsen.Sie können es sich auch leisten. riskanter zu investieren und Vermögenseinbußen verkraften, ohne arm zu werden. Da Geld durch Tilgung der VoWi entzogen wird, muss garantiert sein, dass die Guthabenakkumulationen in ihrer Höhe reinvestiert werden, s.d. die Tilgungspläne der Schuldner eingehalten werden können. Also reinvestieren entweder in Konsumgüter oder Investitionsgüter Würden die jährlichen Sparguthaben in den Konsum gehen, ist eine optimale Allokation der Guthaben nicht gewährleistet.Verfolgen wir den Weg des Geldes, dann würden wir schnell feststellen dass nur ein Bruchteil an Steuermehreinnahmen beim Staat ankommt und sich Geld über kurz oder lang wieder bei großen Unternehmen akkumulieren würde.D. h auch in alte Produktionsstrukturen, wo Marktsättigung schon vorangeschritten ist. Es lässt sich feststellen, dass der Konsum der Klein und Mittelsparer durchschnittlich ca 100 % ist. Sparquote fängt durchschnittlich bei 0,5 % an bis hoch auf 10%, wobei die unteren Einkommen übewiegen, die gar nicht sparen, bzw sich privat verschulden, was die Sparquote wieder ausgleicht. Auch die Reichen konsumieren reichlich bis zum Grenznutzen ( incl Stiftungen, Sachvermögen), haben aber zuviel des Guten und spekulieren in Hedgfonds u.ä., bze bauen Sachwertblasen auf. Nun stellt sich die Frage, an welche Guthaben wir ran müsen und es muss verhindert werden, dass Guthaben sich zu sehr konzentrieren. Durch den Kapitalmarkt ist erst mal gewährleistet, dass Verkaufsüberschüsse weltweit für innovative Investitionen zur Verfügung steht und für neue Produktionskapazitäten,bzw Investitionsgüter, wo Einkommen und Gebrauchtsgüter bei Vielen noch nicht ankommen. Aber auch der anonyme Kapitalmarkt sorgt für Fehlallokationen. Gelder werden in alte mächtige Strukturen ( z.B Daxunternehmen), in Immobilienblasen und Derivate sowie in hochverschuldete Staaten investiert und nicht ausreichend in neue nachhaltige Investitionen. Wenn wir uns die globalen Märkte anschauen, erkennen wir noch ein gewaltiges reales Wachstumspotential, da nur ca 1/4 der Menscheit vom Wohlstand profitiert. Dazu gehört für mich eine vernünftige Grundversorgung mit sauberem Wasser und mit Energie/ Nahrungsmitteln / Transport, so wie medizinische Versorgung und BIldung, und eine gewisse Güterausstattung ( Gebrauchsgüter / Luxusgüter). Wollen wir im debitistischen System also zu mehr Gleichgewicht auf dem globalen Markt gelangen, müssen wir dafür sorgen, das Verkausüberschüsse sinnvoller und nachhaltiger investiert werden. Das geschieht nicht durch noch mehr Konsumption. Das geschieht durch bessere Verteilung der Einkommen. Also höhere Steuersätze ab bestimmter Einkommenshöhe und Stärkung der unteren Einkommen Als Umverteiler ist der Staat nutzvoll aber nicht als Hauptschuldner und Marktstörer Teilentschuldung überschuldeter Staaten mit gleichzeitiger Schaffung nachhaltiger Investitionsstrukturen / polit. Investitionsklima Regulierung der internationalen Finanzmärkte. Kurzfristige Spekulationen müssen teuer sein und somit nicht mehr lohnenswert. Denn hier verschwinden eine Menge an Sparguthaben, die nur für den Wertpaierhandel auf den Clearingkonten geparkt werden. Staatsschulden müssen begrenzt werden und effizienter eingesetzt werden sowie Steuerwettbewerb abgeschafft gehört in Europa Subventionen müssen auf den Prüfstand und stark reduziert werden Die Struktur der kommunalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken muss ausgebaut werden. Also mehr Sparen bei Sparkassen und Volksbanken, bzw Öko-Banken Auch Direktsparen ist sinnvoll, wie SMAVA. Es ist also Eigenverantwortung gefragt Der IWF und Weltbank muss finnaziell gestärkt werden für internationale zinslose Kredite. Die Reichen Industrieländer müssen also mehr abgeben Es müssen mehr Netzwerke enstehen wie Fairtrade, wo dann auch direkt und nachhaltig investiert werden kann, wo Nott herrscht. Gruß |
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12-07-2012, 08:08 AM
Beitrag #3
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RE: Korruptionsverdacht, klagt nicht den Wulff an, sondern die Volkswirte
Indem wir den Kreislauf von Werden und Vergehen in die Wirtschaft integrieren, arbeiten wir nicht mehr gegen die Natur, sondern mit ihr zusammen. Damit vollziehen wir einen Paradigmenwechsel vom bisherigen Minus-Summen-Spiel, das letztlich nur Verlierer produzierte, zu einem Plus-Summen-Spiel, bei dem alle gewinnen
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