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Wenn Banken krachen … wer verliert?
11-14-2011, 09:27 PM
Beitrag #1
Wenn Banken krachen … wer verliert?
Es sollte reiner Wein eingeschenkt werden und klar benannt werden, wer verliert.

Dazu sollte man sich die Bilanz der Geschäftsbanken betrachten und dann genau hinschauen, was passiert, wenn die Vermögenswerte der Banken schrumpfen.

Eine einfache Bankenbilanz reicht aus. Wer die gesamtem und echten Zahlen sehen möchte, rufe bitte im folgenden Link die Seite 81 auf, dort sind ist die Zusammensetzung für den Oktober 2010 angegeben der deutschen Banken angegeben.
http://www.bundesbank.de/download/bildun...gesamt.pdf

Von der Ausgangslage zum bereinigten Endzustand.
(Ich räume ein, das es nicht so arg ausfällt, es kann auch etwas glimpflicher verlaufen)

[Bild: bild020.jpg]

Ursache:
Die Schuldner werden nicht mehr gerettet
oder es wird kein Nachschuldner mehr eingesetzt
oder die Banken (und auch die Wertpapiere in Händen der Nichtbanken) werden im „Wert“ korrigiert.

Bei den Nichtbanken ist es einfach, die haben verloren. Dazu gehören mit hunderten von Milliarden die Lebensversicherungen und Pensionsfonds aber auch die geringfügig Reichen mit jeweils ein paar Öcken.

Zurück zur Bank.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Banken ketten die Banken zusammen. Diese Positionen können gestrichen werden. Hier ist der Dominoeffekt verankert.

In der Bank werden die Werte der Wertpapiere reduziert. Einige Kreditforderungen müssen abgeschrieben werden und sonstige Aktiva sind zusammengschmolzen.

Damit die Bilanz nun wieder in ein Gelcihgewicht gebracht wird, müssen auf der Passivseite ebenfalls Federn gerupft werden.

Zunächst sind erst mal die „sonstigen Passiva“ vollständig verschwunden (Eigenkapital, Hybrid“anleihen“, …). Die Halter gehen leer aus.

Die Bankschuldverschreibungen sind als nächstes dran, die dürften auch dran glauben.

Ist immer noch etwas zuviel auf der Passivseite, dann werden die Spargelder in den Geldanlagen gerupft.

Als Anleger in den Bankschuldverschreibungen und den Festgeldern finden sich wieder mit großen Anteilen die Lebensversicherungen und Pensionsfonds als auch Nichtbanken.

---------------------------

Ergebnis:
Die Aktien der Banken werden mit einem Preis nahe Null gehandelt.
Die überzogenen Einkommen der Bänker sind verschwunden.
Die Lebensversicherungen setzen für jeden Policenhalter ein Schreiben auf, in dem mitgeteilt wird, das es wohl nur noch (z.B.) 30% Auszahlung geben wird.
Die Pensionsfonds setzen ein Schreiben auf, das die monatliche Rentenzahlungen auf (z.B.) 20% reduziert werden.
Die Sparer und Anleger müssen auf einen Teil oder vollständig verzichten.
Die Giralgeldhalter kommen praktisch ungeschoren davon.

Werden die verbliebenen Giralgelder ausgezahlt, muss die Zentralbank alle verbliebenen Aktiva der Bank monetarisieren. Mit der Auszahlung löst sich die Bankenbilanz vollständig auf.

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Die ganzen Rettungsmaßnahmen retten nur vordergründig die Banken, deren Betreiber das tüchtig feiern und sich erst mal wieder einen kräftigen Schluck aus der Geldpulle nehmen.
Doch hintergründig werden die Geldanlagen gerettet.

Das sollte jedem bewusst sein, der die Abwicklung der Banken fordert.


Ich fordere die Abwicklung der Banken, das täte nicht nur die Finanzmärkte eindampfen, sondern auch die Verschuldung auf ein vernünftiges Maß reduzieren.

Lasst die Banken krachen, es ist eine Lösung!

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Wenn die Sparer / Geldanleger ihr Geld „zurück“ haben wollen, dann müssen die nur die Geldanlagen auflösen und schon haben die Anleger alle wieder Giralgeld.

Wenn die Geldanleger das Geld aus den gekauften Anleihen „zurück“ haben wollen, müssen die die Dinger nur verkaufen und zwar an Banken. Schon haben die Anleger wieder Giralgeld.
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11-16-2011, 05:32 PM
Beitrag #2
RE: Wenn Banken krachen … wer verliert?
Das stimmt so nicht, weil die Reihenfolge in der Bereinigung nicht so abläuft
Da kann nicht einfach mal so hintereinander gerupft werden
Entweder ist die GB insolvent oder nicht. Ist sie insolvent, wird sie abgewickelt. Entwerder Fusion oder Verstaatlichung, bzw Rekapitalisierung durch Steuerzahler / ZB.
Die einzigen die Abstriche machen, sind die Eigentümer ( Aktien)
denn die Staatsschulden müssen mit Gebühr zurückgezahlt werden ( siehe z.B Commerzbank ) Also die Risikorendite wird gekürzt.

Zitat:Die ganzen Rettungsmaßnahmen retten nur vordergründig die Banken, deren Betreiber das tüchtig feiern und sich erst mal wieder einen kräftigen Schluck aus der Geldpulle nehmen.
Doch hintergründig werden die Geldanlagen gerettet.
Das sollte jedem bewusst sein, der die Abwicklung der Banken fordert.

Vordergründig, hintergründig gibt es nicht.
Es werden auch vordergründig die Einlagen gesichert. Das wurde doch von Frau Merkel deshalb verkündigt.
Vordergründig mussten auch die Aktionäre Dividenden abschreiben und Gehälter wurden gekürzt.

Zitat:Ich fordere die Abwicklung der Banken, das täte nicht nur die Finanzmärkte eindampfen, sondern auch die Verschuldung auf ein vernünftiges Maß reduzieren.
Lasst die Banken krachen, es ist eine Lösung!
Wenn die Sparer / Geldanleger ihr Geld „zurück“ haben wollen, dann müssen die nur die Geldanlagen auflösen und schon haben die Anleger alle wieder Giralgeld.
.

Die heutigen Spareinlagen bei den Geschäftsbanken sind nicht das Problem
Es hilft dem Häuslebauer, sein Haus zu bauen, während der andere dafür auf Konsum verzichtet. oder dem Unternehmen, seine Maschine zu kaufen.
Das Problem ist die falsche Umverteilung. Dadurch geht viel Geld in irreale Risikoanlagen in den Finanzmarkt

Gruß
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10-15-2012, 07:47 AM
Beitrag #3
RE: Wenn Banken krachen … wer verliert?
Heutige Ansammlung Einlagen bei Tauschhandel Banken sind nicht das Problem
Es hilft den Hausbesitzer Körper seines Hauses, während die hinzugefügt wird, auf den Konsum verzichtet. oder für die Aggregation zu kaufen seine Maschine.
Die botheration ist das übel Umverteilung. Viel Geld fließt in Luft Unfall Investitionen im Bankenmarkt

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