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Wie arbeitet das Geld der Sparer?
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11-14-2011, 01:11 AM
Beitrag #41
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
Hallo Axel Ich muss dir leiderwidersprechen und hier nochmal die Erklärung, warum Banken Sparzinsen zahlen: Wird eine Giraleinlage eingefroren,( z.B Festgeld über 2 jahre plus ) kann die Bank fristenkongruent einen neuen Giralkredit schöpfen. Das kostet sie erst mal gar nichts. Den Zins für die Spareinlage erhält sie vom Kreditnehmer Ist eine nur eine Umbuchung im Kreditoren / Debitorenkonto Zinsen für eine ZBG Ausleihe bei oder anderen Banken muss sie aber in ZBGeld begleichen. Bei der Festgeldanlage bleibt das MIndestreservesoll gleich bei glechzeitiger Ausdehnung des Nichtbankengeldes. Hier sehe ich dann auch den Sinn, warum Banken Zinsen an Sparer zahlen. Sie haben insgesamt mehr Liquidität ( Verbindlichkeiten an Banken wird geringer, bzw Überschussreserven steigen) Diese können sie dann wieder für Handelsgeschäfte einsetzen. Durch den neuen Giralkredit ist gewährleistet, dass ZBG von Fremdbanken zufliesst in Form von ZInsen, und gleichzeitig fliesst in Höhe des Festgeldes aber keine Liquidität ab. Und Buchgeldzinsen kosten der Bank erst mal kein Geld. Es geht prinzipiell immer um Kundenbindung. Je mehr Kunden ich habe, desto mehr ZBG fliesst mir zu, bzw bleibt hausintern. Es geht also darum, ZBG Kosten zu begrenzen / minimieren und ZBG Zuflüsse zu optimieren Je mehr eigenes ZB Geld sie hat, desto mehr Geschäfte kann sie betreiben mit maximalen Zinsspeead. Und je höher die Verbindlichkeiten bei anderen Banken oder ZB, desto höher die Kosten und desto niedriger der ZInsspread Während hingegen Spareinlagen den Banken erst mal nichts kosten. Das ist nur eine Umbuchung von Nichtbankengeld. Am besten du redest mal mit einem Banker. Eine Bank schliesst also nicht zum Spaß Sparverträge ab, um ihr EK zu senken und sich Kosten aufzuhalsen. Ebenso verhält es sich mit attraktiven Tagesgeldzinsen. Sie bucht erst mal nur Nichtbankengeld um. Kreditzinsen an Sparzinsen Weil Tagesgeld i.d.R liegen bliebt und sicherer ist als sofort verfügbares Giralgeld, wo die Kunden ihre täglichen Abbuchungen machen, Jemand der Tasgesgeld anlegt hebt es nicht gleich wieder ab. Das erhöht also ebenfalls den Bodensatz für kurzfristige Kredite. Denn mit Tagesgeld fliesst auch ZBGeld zu und dass können sie wiederum kurzfristig verleihen Das ist ein lukratives Geschäft für die Bank, denn es erhöht die Liquidität und mindert die Abhängigkeit von Fremdkapital am Interbankenmarkt. Kosten können ihr nur entstehen. wenn ZBG abfliesst und sie sich deshalb bei anderen Banken Geld leihen muss. Ich hoffe wir sind uns doch hoffentlich einig, dass je mehr ZBG zufliesst, desto mehr Geschäfte kann sie betreiben und ZInsen /Dividenden einenhmen.Sie kann ihre Aktiva also erhöhen und damit ihr Eigenkapital. Eie Bank die sich spezialisiert auf das Einlagen / Kreditgeschäft verschafft sich einen Vorteil, wenn sie ihre Geldschöpfung ausweitet, denn durch die ZInseinnahmen des Giralkredites erhöht sich auch die Liquidität, bzw die Überschussreserve. Die kann sie wieder verleihen an andere Banken oder neue Wertpapiere kaufen. Ich denke, du verwechselst Kosten für den Sparer, die nur Umbuchung von Nichtbakengeld ist und Kosten an Banken / ZB, welches in ZBG zu begleichen ist.( Leitzins) Übrigens ist ZBG ( tender ) nicht unbegrenzt zu haben wie du sagtest, Es muss ja zum Termin auch erst mal wieder zurückgezahlt werden, bevor prolongiert wird und ein neues WPPG getätigt werden kann.Die langen Laufzeiten bis zu einem Jahr( ?) war in der Krise mal eine Ausnahme Das wäre ja dann zu einfach. Wie sollte dann die EZB die Geldmenge steuern,( verknappen) wenn jeder solange er will, sich das ZBG leihen kann. Gruß |
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11-14-2011, 02:33 PM
Beitrag #42
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
(11-14-2011 01:11 AM)Joachim Weiß schrieb: Wird eine Giralgeldeinlage NICHT eingefroren, kann die Bank einen neuen Giralkredit schöpfen. Banken monetarisieren Sicherheiten bei ausreichende Bonität und sonst nichts. Jedes Einfrierern oder konkret: Horten mit Belohnung ist lanfristig tödlich. Wird etwas länger als 2 Jahre "eingefroren" kann für die gesamte Dauer ein Kreditvolumen in gleicher Höhe NICHT getilgt werden. Schwups, schon waren es zwei mal das Kreditvolumen bei nur einmal Geld liquide und einmal eingefroren. Wird das noch 15 mal wiederholt, schon sind es 16 mal Kreditvolumen, 15 mal das Volumen eingefroren und einmal steht für die Tilgungsraten für 16 Kreditvolumen zur Verfügung. Wird nichts eingefroren, könn(t)en alle Kredite getilgt werden. Wird eingefroren, hat die Bank Kosten, die sie vorher nicht hatte. Bei 16 Volumen, hat die Bank für 15 Volumen Kosten, die sie ohne Einfrieren gar nicht hätte. Mit dem ZBG hat das gar nichts zu tun. Die einseitige Sichtweise der NUR ABFLÜSSE ist eine der ganz großen Nebelkerzen, denn jeder Abfluss ist eine Zufluss und jeder Zufluss ist ein Abfluss. Die heben sich nicht jeden Tag auf, betrachtet auf eine Woche schon eher und betrachtet auf einen Monat heben die scih immer mehr auf. Mit Fristenkongruenz ist das tödlichste Element von allen erwähnt. Heute bedeutet das, das die Kredittilgungsmittel fristenkongruent eingefroren sind. Das System befindet sich in einer Zwangsaufschuldung mangels Geld bzw. es ist leider eingefroren. Die Grenzen der ZB-Geld Beschaffung liegen nur in der Höhe der einreichbaren Sicherheiten. Die sind 2007 um die Kreditforderungen erweitert worden. Dieses ist abslout unproblematisch. Ansonsten wird seit 2008 alles zugeteilt, was angefordet wird und das wird auch so bleiben, das wird nicht mehr geändert. 2009 haben die Banken nicht 440 Mrd zusätzlich angefordert, es waren weniger als 20 Mrd, es wirkt nur der Saldo. Nur die "Fachpresse", die Weltuntergangspropheten und die Experten haben das nicht gesagt, die haben auch nur einseitig die Zuflüsse ... oder die Abflüsse ... nein, es waren nur die Zuflüsse wahrgenommen. Sorry, es waren die Abflüsse gemeint. Hm, oder doch die Zuflüsse? ----------------------------- Lieber squeezy, Du bist als Forentroll gegenüber vor ien paar Jahren viel besser geworden. Doch Troll bleibt Troll. Deine Art und Weise ist sehr elegant geworden, ich zolle dir diesbezüglich Respekt. Ich denke mal, dies wird vermutlich die einzige Antwort auf einem Deiner Beiträge gewesen sein. "Fütter nicht den Troll" ist die meine Devise. |
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11-14-2011, 05:54 PM
Beitrag #43
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
(11-14-2011 01:11 AM)Joachim Weiß schrieb: Hallo Axel Wiederholen macht es doch nicht wahrer und widerlegt auch meine schlüssige Darstellung nicht. Sonst gäbe es ja kein Liquiditätsrisikomanagment in einer Bank, wenn das ZBGeld so brav wieder zurückfliesst, wie du sagts. Das ergibt keinen Sinn was du sagts. Und Banken verschenken i.d.R. nichts. Ich werde es hier nochmal verdeutlichen Zitat:Wird etwas länger als 2 Jahre "eingefroren" kann für die gesamte Dauer ein Kreditvolumen in gleicher Höhe NICHT getilgt werden. Es geht doch nicht darum, was getilgt weden kann oder nicht. Das ist eine Nebelkerze Die Banken vergeben keine langfrisitigen Kredite auf kurzfristig gehaltene Giraleinlagen. Warum habe ich dir erklärt.Weil jede Bank betriebswirtschaftlich für sich arbeitet und den Gewinn maximieren will Es scheint solange zu funktionieren, solange es genug Nachschuldner gibt Du hast das immer noch nicht verstanden mit dem ZBG. Je mehr Kundeneinlagen eine Bank bindet, desto mhr ZBG bindet sie Sonst bietet eine Konkurenzbank Sparkonditionen an, und der Geldhalter überweist an die Fremdbank. Damit fliesst ZBG ab von der Bank an die Fremdbank Warum da wieder was zurückfliessen soll, bleibt dein Geheimnis Was glaubst du , warum die Banken zu Beginn der Krise alle so um die Tagesgelder gekämpft haben. So nun nächster Schritt: Nun kann die andere Bank, die zusätzliches ZBGeld hat, vermehrt ihr Kredtivolumen ausweiten. Die Sparzinsen sind überhaupt keine Kosten, weil das nur ein Umbuchung von Nichtbankengeld ist ( Kreditnehmer zu Sparer auf der Passiva über das Debitoren / Kreditorenkonto) Aber das Eigenkapital der Bank erhöht sich duch den Zinsspread. Zinssieger ist diejenige Bank, die am meisten ZBG an sich binden kann, und die die meisten Znsen verbuchen kann aus Krediten Damit hat sie eine breitere Geschäftsbasis. Zitat:Mit dem ZBG hat das gar nichts zu tun. Die einseitige Sichtweise der NUR ABFLÜSSE ist eine der ganz großen Nebelkerzen, denn jeder Abfluss ist eine Zufluss und jeder Zufluss ist ein Abfluss. Die heben sich nicht jeden Tag auf, betrachtet auf eine Woche schon eher und betrachtet auf einen Monat heben die scih immer mehr auf. Hor auf mit dem Abfluss / Zufluss-Blabla, weil das so nicht stimmt. wie du es darstellst Nochmal : Wenn die Bank A keine Sparkonditionen anbietet, überweisen die Geldhalter zu Bank B, denn die bietet Zinsen an für Festgeld. Parallel fliesst auch ZBG zu Bank B logischerweise.Es fliesst aber nichts , bzw weniger zurück zu Bank A, weil das Giral Geld ja bei Bank B dann eingefroren ist. Erst wenn Bank B nun einen weiteren Kredit vergibt, dann fliesst eventuell wieder ZBG zurück zu A. Je nachdem wo der Kreditnehmer seine Rechnungen überweist. Doch das kann die Bank nicht vorraussagen. Das ist ein riskantes Spiel und kann schief gehen ( siehe Finnazkrise) Was du auch völlig ( bewußt ?)negierst: Zinssieger ist auf jeden Fall Bank B. Sie hat mehr ZBG Zufluss und kann mehr Giralgeldzinsen verbuchen durch die fristenkongruente Kreditausweitung Es geht immer darum ZB-Verbindlichkiten zu verringern und Forderungen zu erhöhen. Also Liquiditätskosten zu senken. Deshalb zieht dein Argument auch nicht, dass sie sich jederzeit unbegrenzt ZB Geld besorgen könnte. Zitat:Mit Fristenkongruenz ist das tödlichste Element von allen erwähnt. Heute bedeutet das, das die Kredittilgungsmittel fristenkongruent eingefroren sind. Das System befindet sich in einer Zwangsaufschuldung mangels Geld bzw. es ist leider eingefroren. Muss nicht so sein, wenn es Nachschuldner gibt. Schöne Nebelkerze Wir reden hier erst mal vom Grundsätzlichen, nicht davon ob es keine Nachschuldner mehr gibt. Und die gibt es ja. ( letztendlich der Staat, falls es keine solvenzen Privaten gibt) Zitat:Die Grenzen der ZB-Geld Beschaffung liegen nur in der Höhe der einreichbaren Sicherheiten. Die sind 2007 um die Kreditforderungen erweitert worden. Dieses ist abslout unproblematisch. Ansonsten wird seit 2008 alles zugeteilt, was angefordet wird und das wird auch so bleiben, das wird nicht mehr geändert. Wieder eine Nebelkerze. Außerdem habe ich doch gesagt, dass es ein Unterschied ist ob man mehr ZBG Verbindlichkeiten hat oder Forderungen Für dich scheint das das gleiche zu sein Was du auch schon wieder negierst. das was zugeteilt wird von der ZB muss auch i.d.R zum Stichtag wieder zurück sein. Tender haben also Laufzeiten. Die Laufzeitverlängerung ist eine Ausnahme wenn die Geldmärkte gestörrt sind. Außerdem spielt das nichts zur Sache, da eine Ausleihe ber der ZB Zinsen kostet Ein Sparvertrag kostet nichts. Außer das Zinsänderungsrisiko Zitat:Lieber squeezy, Du bist als Forentroll gegenüber vor ien paar Jahren viel besser geworden. Doch Troll bleibt Troll. Deine Art und Weise ist sehr elegant geworden, ich zolle dir diesbezüglich Respekt. Lieber Alex.Du bist ein Forentroll. Auch du bist besser geworden. Und viele Dinge sind auch richtig und präzise dargetellt von dir. Aber leider irrst du auch hin-und wieder mal und deine oberlehrerhafte Arroganz hat sich nicht verändert. ( Alle sind doof, nur du hast alles durchschaut ) Nun versuchst du mit Nebelkerzen und Ignoranz meine Argumente zu entkräften mit völlig unlogischen Argumenten Kritik kannst du anscheinend nur schwer vertragen und es fällt dir schwer, wenn man dir auch mal deine Grenzen aufzeigt ![]() Gruß |
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11-15-2011, 03:46 PM
Beitrag #44
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
Ich fasse zusammen:
1. Die Banken profitieren vom Geld der Sparer mehrfach: a) Sparvermögen sind dem Umlauf entzogen. Um Handel und Wandel aufrechtzuerhalten, ist eine gewisse Menge umlaufender Liquidität erforderlich, um "Wachstum" zu generieren bedarf es sogar tendenziell auch des Wachstums der verfügbaren Liquidität. Folglich sind Sparguthaben (=stillgelegte Liquidität) eine der Voraussetzung für den Bedarf an neuen Krediten und damit Voraussetzung für die Generierung von bankenseitigen Zinseinnahmen. b) Sparvermögen sind - als terminierte Forderungen auf Geld, die der Sparer gegenüber der Bank hält - zwar dem Umlauf entzogen, können aber von der Bank unter Beachtung der Fristigkeiten problemlos, unter Nichtbeachtung der Fristigkeiten mit erhöhtem Risiko eingesetzt werden, um damit selbst und auf eigene Rechnung zu arbeiten. Gerne verwenden Banken die ihnen überlassenen Spareinlagen dazu, sich auf spekulative, nicht selten auch hochspekulative Finanzgeschäfte einzulassen. c) Sparvermögen, zumal längerfristig angelegte, die nicht von der Mindestreservepflicht erfasst werden, helfen den Banken, die Mindestreserve-Vorschriften für den kurzfristigen Teil der Einlagen einzuhalten. Eine Bank ohne Spareinlagen ist darauf angewiesen, dass die Zuflüsse von anderen Instituten auf Konten ihrer Kunden dauerhaft die Abflüsse übersteigen. Eine Bank mit Spareinlagen hat bessere öglichkeiten, den dadurch entstehenden Liquiditätsabfluss abzufedern. 4. Woher kommen Zinsen? Eine Frage, auf die es zwei Antworten gibt, die erste Antwort ist pragmatisch: Die Zinsen werden aus den Gewinnen, die die Bank macht, bezahlt. Die zweite Antwort ist tiefgründiger, und nicht für jeden sofort nachvollziehbar: Zinsen stammen aus der Netto-Neuverschuldung, und zwar in dem Maße, in dem Zinserträge nicht als konsumtive oder investive Ausgaben in den Kreislauf der Realwirtschaft zurückfließen. In Kombination beider Antworten: Gewinne der Bank bedingen Neuverschuldung! Alle nicht leistungsadäquaten Einkünfte, die gespart werden, bedingen Neuverschuldung. Kommt es nicht zur Neuverschuldung entsteht Deflation. 5. Wieso werben Banken um Sparer? Die Antwort ist mit 3. gegeben. |
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11-15-2011, 06:03 PM
Beitrag #45
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Die Aussagen sollten auf ihre inhaltlich Richtigkeit geprüft werden.
(11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: Ich fasse zusammen: a) Geld entsteht aus Kredit. Das Geld kann erst jetzt gespart werden. Dem Gesparten steht der Kredit gegenüber. Etwas anderes ist nicht vorhanden. Da Geld ist nicht nur der Wirtschaft entzogen, es steht auch nicht mehr für die Kreditzinsen (mehrfach verwendbar) und Tilgungen zur Verfügung. Das Postulat: Folglich sind Sparguthaben (=stillgelegte Liquidität) eine der Voraussetzung ... ist nicht haltbar. Keine Bank prüft, ob irgendwelches Geld (welches überhaupt, das vom Sparer sind Schulden der Bank) zur Verfügung steht. Jede Bank prüft eine Bonität, die Sicherheiten und ihr freies Eigenkapital und sonst nichts. Ist alles zufriedenstellend vorhanden, dann wird der Kredit vergeben ... und ein Sparer kann dann das frisch geschaffene Geld wieder stilllegen. Vor dem Sparen hatte die Bank volle Kreditzinseinnahmen ohne Kosten für das Giralgeld (denn die Mindestreserve kostet den Banken gar nichts, die wird nämlich rückverzinst. (11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: b) Sparvermögen sind - als terminierte Forderungen auf Geld, die der Sparer gegenüber der Bank hält - zwar dem Umlauf entzogen, können aber von der Bank unter Beachtung der Fristigkeiten problemlos, unter Nichtbeachtung der Fristigkeiten mit erhöhtem Risiko eingesetzt werden, um damit selbst und auf eigene Rechnung zu arbeiten. Gerne verwenden Banken die ihnen überlassenen Spareinlagen dazu, sich auf spekulative, nicht selten auch hochspekulative Finanzgeschäfte einzulassen. Die Spargelder stehen den Krediten gegenüber. Daran hat sich noch nichts geändert. Die Spargelder sind Schulden der Bank, Die Schulden können schon gar nicht eingesetzt werden, die stehen da nur rum und kosten der Bank auch noch die Zinsen. Der Gegenpart sind die Kreditforderungen, die kann eine Bank auch nicht weiter verwenden. Die Fristigkeit ist ein Relikt aus der Zeit des Hartgelds und von vor 1960. Die ist heute genau andersrum. Die ist sogar tödlich für das System. Spargelder sind der Verwendung für Tilgungen, Bezahlungen und Zinsen entzogen. 10.000 Kredit, endfällig über 4 Jahre und dann werden die 10.000 Geld (aus dem Kredit) für 6 Jahre gespart, führen zur Unmöglichkeit der Kredittilgung mit dem Geld aus dem Kredit, das zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Kredit noch nicht wieder zur Verfügung steht. Eine neuer Kredit wird nur nach Bonität, die Sicherheiten und ihr freies Eigenkapital und freiem Eigenkapital vergeben. Bei b) ist immer noch ist da Geldbild aktiv, das mit Sparen einer Bank Geld zur Verfügung steht und das ist eben nicht der Fall. Auf der Vermögensseite steht kein Geld, sondern eine Kreditforderung! (11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: c) Sparvermögen, zumal längerfristig angelegte, die nicht von der Mindestreservepflicht erfasst werden, helfen den Banken, die Mindestreserve-Vorschriften für den kurzfristigen Teil der Einlagen einzuhalten. Eine Bank ohne Spareinlagen ist darauf angewiesen, dass die Zuflüsse von anderen Instituten auf Konten ihrer Kunden dauerhaft die Abflüsse übersteigen. Eine Bank mit Spareinlagen hat bessere öglichkeiten, den dadurch entstehenden Liquiditätsabfluss abzufedern. Die Mindestreserve oderr besser das Zentralbankgeld gehört nicht den Banken. Das ist selbst ein Kredit und wird zur Kostenreduzierung bei der Zentralbank getilgt bzw. nicht mehr verlängert. Zumal der Anteil nur 1/50 beträgt. Für 10.000 Euro stillgelegtes (gespartes) Giralgeld wird eine Mindestreserve von 200 (zweihundert) Euro frei. Vor dem Sparen haben die Banken Null Kosten für die 200 MR (wegen der Rückverzinsung der MR) und Null Kosten für das Giralgeld aber volle Einnahmen aus dem Kredit. Nach dem Sparen hat die Bank für die 200 (nicht mehr) MR die vollen 1,5% Leitzins zu zahlen und für die 10.000 einen Sparzins über z.B. 3,4%. (11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: 4. Woher kommen Zinsen? Die Zinsen kommen aus dem mit dem Kredit geschaffenen Giralgeld. Der Kreditzins geht bilanztechnisch in das Eigenkapital (Gewinn) mit der Wirkung, dass das Giralgeld abnimmt. Die Lohnzahlungen und Rechnungsbegleichungen als auch der Sparzins gehen zu Lasten des Eigenkapitals und lassen das Giralgeld wieder erscheinen. Dann kann das gleiche Giralgeld erneut als Kreditzins einen weiteren Durchlauf nehmen. (11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: 5. Wieso werben Banken um Sparer? Keine Ahnung. Außer Kosten hat die Banken nichts davon. Das mit den Abflüssen ist hahnebüchner Unsinn. Denn was heißt den Abfluss von eine Person auf eine andere Bank ohne Sparmöglichkeit mangels Angebot? Jeder benötigt auf den anderen Banken Girokonten, um sich sich selbst Geld zu überweisen. Das ist sicher ganz prickelnd, wenn jedes Girokonto etwas kostet. Die Kostenmaximierung bei Personen ... Warum nur ein Girokonto bezahlen, für 12 Girokonten auf 12 Banken hat man doch auch 12 mal so hohe Kosten. Es gibt keine Grund, sein Giralgeld sich selbst auf einer andern Bank zu überweisen. Wenn Banken selbst Geld benötigen, also Mindestreserve oder Zentralbankgeld, dann bekommen die Banken das direkt bei der Zentralbank und die MR kostet nichts. |
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11-15-2011, 08:02 PM
Beitrag #46
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
Hallo zusammen,
also in Geld und Geldpolitik der buba http://www.bundesbank.de/download/bildun...gesamt.pdf ist auf seite 72 genau dieser Vorgang beschrieben: "Zweitens hat die Bank das Risiko, dass der Zins für Tagesgeld, den sie für die Refinanzierung des Kredits an die B-Bank zahlt, während der Laufzeit des Kredits (im Beispiel: fünf Jahre) steigt (Zinsänderungsrisiko). Steigt dieser Zins tatsächlich, schmälert dies den ihr verbleibenden Anteil aus dem Zinsertrag des Kundenkredits. Drittens besteht das Risiko, dass die A-Bank einmal keine andere Bank findet, die bereit ist, die benötigte Refinanzierung zu gewähren (Liquiditätsrisiko). Dann kann es im Extremfall zu Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz kommen." Das sind also die Gründe für die hereinnahme von Spareinlagen. Im Abschnitt danach wird auch nochmal gesagt, dass dies Kosten verursacht. Dass die hereinnahme von Spareinlagen zu nachfrageausfall führt, kann der Bank egal sein bzw. ist für sie insofern gut, als dass ja gesamtwirtschaftlich neue Kredite entstehen müssen. Ich habe heute längere Zeit nach anderen Quellen gesucht, aber leider nichts gefunden. Frage: Warum hat die Fristigkeit keine Berechtigung mehr? Die Refinanzierung über die ZB ist im moment zwar billiger, aber wird dies immer so bleiben? Denn wenn die zinsen für die refinanzierung steigen, dann haben die banken mit Spareinlagen einen vorteil. Wenn dies wirklich so ist wie Axel sagt, dann machen die das nur weil sie 1. dem alten Geldbild anhängen und weil sie 2. dies aus Gewohnheit (geschäftskultur) so machen. Anmerkung: Vielleicht könnten wir der nachvollziehbarkeit halber für Behauptungen auch öfters Quellen der EZB, BUBA oder andere seriöse Quellen nennen. Auch wenns schwer fällt, aber gegenüber mitstudenten, Professoren und anderen Zweiflern muss ich auf Fakten und daten bauen können. ![]() Viele Grüße Josef |
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11-15-2011, 08:15 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-15-2011 08:17 PM von J.Buschbeck.)
Beitrag #47
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
Zustimmung Josef, insbesondere wenn die Qualität so hoch ist wie in dem Dokument der Buba. @Axel hat wohl übrigens persönlich daran mitgewirkt, dass die Buba sich neuen Zusammenhängen geöffnet hat und die alte Multiplikatortheorie aus Einlagen verworfen hat.
Bei seiner "Irrtumsargumentation" hat sich @axel aber n.m.E. verlaufen. Die Banken sitzen hier in einem Gefangenendillema was ja eigentlich als Konkurenzparadoxum auch zum Kundennutzen anzustreben ist. Für JEDEN ZUSÄTZLICH!!! abfließenden Euro aus Geldschöpfung brauchen sie ZBG. Dass dies hier zusammen mit der Nullzinsgrenze und deswegen erforderlicher staatlicher Verschuldungspolitik als zu hoher Sparzins volkswirtschaftlich negativ wirkt, ist tragisch. |
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11-15-2011, 11:51 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-15-2011 11:57 PM von Joachim Weiß.)
Beitrag #48
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
(11-15-2011 03:46 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb: Ich fasse zusammen: Hallo, Ich habe hier nochmal vereinfacht und zusammenfassend erklärt, warum Banken Sparzinsen zahlen Wichtig ist ZBGeld und Buchgeld auseinanderzuhalten Sparzinsen koten der Bank erstmal keinen Cent. http://geldmitsystem.org/forums/showthread.php?tid=135 Gruß [quote] (11-15-2011 08:02 PM)Weihmayr Josef schrieb: Hallo zusammen, Wir müssen Buchgeld und ZBGeld auseinanderhalten Buchgeldzinsen kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles Auf dem Zentralbankonto finden andere Vorgänge statt. Sobald man das nicht auseinanderhalten kann, tappt man im Dunkeln Lesen sie hier und ihnen geht ein Licht auf. Falls ich da noch ein Fehler drin habe, bitte ich um Korrektur http://geldmitsystem.org/forums/showthread.php?tid=135 Gruß |
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11-16-2011, 12:47 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-16-2011 12:56 AM von Axel Grimm.)
Beitrag #49
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
Buchgeldzinsen kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles.
Gehälter kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles. (Warum? die Angesteltlen haben ihr Konto bei der eigenen Bank) Rechnungen kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles. (Warum? Die Bank hat Verträge mit Firmen, die ein Konto bei der Bank haben) Egal welche Ausgaben kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles. Eine geniale Argumentation! Mein Lebensmittelausgaben kosten mich keinen cent (Nichtbankengeld), denn die werden nur vom regelmäßigen Zahlungseingang (Ertrag) auf die Ausgaben gebucht. Benzin kosten mich erst mal keinen cent (Nichtbankengeld), denn die Aufwendungen werden vom regelmärigen Ertrag (Einkommen) umgebucht. Und so kostet gar nichts in der Welt egal wem erst mal einen cent (Nichtbankengeld), da es nur vom Ertrag auf die Ausgaben umgebucht wird. Wenn Ausgaben bezahlt werden, kosten erst mal gar nichts, da es gegen die Geldeingänge gegengerechnet wird. |
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11-16-2011, 01:06 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-16-2011 01:46 AM von Joachim Weiß.)
Beitrag #50
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RE: Wie arbeitet das Geld der Sparer?
(11-16-2011 12:47 AM)Axel Grimm schrieb: Buchgeldzinsen kosten der Bank erst mal kein Geld, da sie nur aus Kreditzinsen ( Nichtbankengeld) vom Ertragskonto umbucht auf das Aufwandskonto das ist alles. Ich meinte, es entstehen keine Zusatzkosten, da sie ja das Kreditvolumen erweitern kann, ohne dass sie ZBGeld -Kosten hat. Sie hat im Gegenteil, ZBG Zuflüsse. Durch die Sparienlage fliesst nichts ab, aber es fliesst ZBG zurück mit der Tilgung plus die ZInsen Der Sparer bekommt erst mal nur die Zinsen aufgebucht. Und durch die zusätzliche Kreditexpansion hat sie Zusatzeinanhmen. Kosten könnten entstehen, wenn der Sparer das Festheld plus Zinsen nach 5 Jahren wieder zu einer Fremdbank überweist. Dann fliesst parallel ZBG ab bei Bank A, und sie muss sich eventuell ZBGeld leihen zum Leitzins. ( Liquiditätskosten erhöhen sich) Doch nach deiner Definition kann das ja nicht zutreffen, weil ja immer wieder Rückflüsse kommen. ![]() Außerdem bekommt die Bank während der 5 Jahre durch die Zinszahlungen bei der Tilgung laufend wieder ZBG zugeführt. Denn die Tilgunsgraten kommen bestimmt nicht alle von hausinternen Kunden. Also ich sehe da erst mal keine Kosten, nur laufende Einnahmen in Buchgeld auf dem Ertragskonto während der 5 jahre ( EK steigt) und gleichzeitig ZBG Zuflüsse ( Rückflüsse) Ich wusste doch, die Banken verschenken nichts Unterschied zu dir ( Nichtbank): Deine Kosten gehen erst mal direkt von deinem Konto ab auf der Habenseite. Danach kommen eventuell wieder Einnahmen ( Lohn) Bei der Bank fliesst mit der Verbuchung des Sparzinses kein Geld ab. Sie schafft sich gleichteitig mit dem Kredit die Einnahmen. Es ist eine interne Verbuchung. Es fliesst durch die Kredittilgung Buchgeld zu und gleichzeitig ZB Geld. Vorraussetzung natürlich, das Kreditbedarf da ist. Und der ist immer da. Schon die ganzen Kontokorentkredite der Kunden bringen ordentlich Zinserträge. Gruß |
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