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Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
10-19-2011, 10:29 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-19-2011 10:57 AM von h.bayer.)
Beitrag #11
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
Herr Gotthalmseder, der von Ihnen angedachten Möglichkeit, die Staatsausgaben durch selbst geschöpftes Geld durch den Staat zu bestreiten, kann ich nur zustimmen. Auch hier gab es in der Geschichte schon Vorbilder, bei denen dies sehr gut funktioniert hat. Die neuen Kolonien in Amerika (die heutigen USA) verwendeten anfangs in etwa dieses System. Es funktionierte sehr gut. Jedoch hatte die britische Krone ein Problem damit, da sie an diesem Geldsystem der neuen Kolonien nichts verdienen konnte. Also wurde das System gestürzt. Die neuen Kolonien setzten sich mit der Boston Tea Party zur Wehr (bei der es nicht wirklich um ein paar Steuern auf Teebeutel ging). Die britische Krone setzt zum Rückschlag an… Ellen Hudson Browns Buch „Der Dollar Crash“ erzählt die Geschichte im Detail. Aber zurück zum Modell: Wenn der Staat selbst sein Geld schöpft, dann muss er keine Zinsen auf Kredite zahlen (die Zinslasten unserer Staatshaushalte machen mittlerweile mit die größten Posten aus). Auch ist, wie von Herr Gotthalmseder geschildert, der Verwaltungsaufwand sehr gering. Das Steuersystem kann sehr vereinfacht werden, man kann sich auf sehr wenige Steuerarten beschränken. Niemand muss dafür Sorge tragen, dass der Liquiditätsvorteil von Bargeld zu einem Abschlag führt. Auch muss dieses Geld nicht durch Gold hinterlegt sein (das war es bei den neuen Siedlern auch nicht). Gold hat nahezu keine industrielle Bedeutung, man kann es nicht essen, es lagerte vor seiner Bergung in der Erde, im Gestein, im Gebirge, und wird nach seiner Bergung oft wieder dorthin verfrachtet (in Form von Barren in unterirdische Bunker, im Gotthartmassiv zum Beispiel). Wichtig ist nur, die eventuelle Ausweitung der Geldmenge nur innerhalb bestimmter Grenzen (bei den neuen Siedlern waren es zwei, drei Prozent pro Jahr) zuzulassen. Und noch eine Anmerkung zu Gold: der Goldstandard hat unserem (Schein-)Geldsystem gegenüger sicher den Vorteil der Stabilität, der Werthaltigkeit und der sehr eingeschränkten Möglichkeit der Manipulation. Wie schon Alan Greenspan sagte: Gold ist Geld. Jedoch ist es an sich nicht nötig für einen funktionierenden Geldkreislauf (siehe Beispiel oben).
Noch ergänzend: entsprechend der Erfahrungen der genannten neuen Siedler handelt es bei dem erprobten System um kein System mit "Extremer" Geldschöpfung. Diese System ist sehr schlank (und bietet dadurch wenig Angriffsfläche für (Steuer-)Missbrauch) und effektiv (es wird kein Heer von Finanzfachleuten und "Geldentwertern" beschäftigt, die sich um den "Liquiditätsvorteil von Geld" kümmern). Dieses System unterliegt auch nicht dem "Wachstumswahn", der heute dadurch bedingt ist, damit immer neue Kredite aktuell zu bezahlende Zinsen bedienen können (Stichwort Geld durch Schulden). Paradoxerweise würde der "Wachstumswahn" in unserem heutigen System auch seinen Zweck erfüllen, falls wir uns heute alle dazu entschließen würden, einen Autounfall zu verursachen. Die steigenden Umsatze im Krankenhaus, der Verkauf von Neuwägen, die Aufwände der Reparaturwerkstätten etc. würden alle zum Wirtschaftswachstum "positiv" beitragen.
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10-19-2011, 02:54 PM
Beitrag #12
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
Hallo Herr Bayer,
ich stimme Ihren Ausfuehrungen zu, obwohl wir natuerlich nicht wissen koennen, ob dieses Modell der beste Weg ist. Nach meinem Dafuerhalten aber 1000x besser als das bestehende System.
Gruss,
Helmut Wild
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10-19-2011, 04:47 PM
Beitrag #13
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
(10-18-2011 09:13 PM)helmut.wild schrieb:  Wenn die EZB wertlose griechische Staatspapiere von den Banken aufkauft, dann ist das doch im Effekt gleichbedeutend mit direkter Notenbankkredtitvergabe AN DEN GRIECHISCHEN STAAT.
Gruss
Helmut Wild

Wenn eine Zentralbank VON BANKEN GR-Anleihen aufkauft ... dann erhält die Bank Zentralbankgeld. GR bekommt nichts ... Gar nichts.
Zusätzlich befreit die ZB die Bank von Eigenkapialreservierungen für diese Anleihe.
Wenn eine Zentralbank von Anleihen z.B. von GR direkt von GR kauft, dann ist es eine Kreditvergabe an den Staat und nur dann.
Der Direktkauf von Staaten durch eine Zentralbank ist zwar schon seit jetzt 18 Jahren verboten, aber anscheinend weiß das niemand.

Nur weil auf einer Anleihe GR steht, erhält der Staat GR kein Geld beim Erwerb einer solchen Anleihe, wenn Zentralbanken oder Nichtbanken die erwerben.

Ein Staat in der EU kann und darf seit 18 Jahren nur noch an bestimmte Banken (Bieterbanken) Anleihen verkaufen. Die Informationen dazu erhält man in den Zentralbanken.
Fast alle Wirtschaftswissenschaftler, Finanzexperten, Bänker und auch die Professoren an den Unis wissen das anscheindend nicht. Was diese Personen bezüglich Anleihen von sich geben, ist seit spätestens 18 Jahren einfach nur noch falsch! ... und das ist ganz leicht nachzuweisen.

GR-Aniehen sind nicht wertlos, man muss die Dinger zum Ablauftag nur gegen eine neue Anleihe umtauschen. Wenn GR-Anlaihen wertlos sind, dann sind alle Anleihen dieser Welt wertlos, denn Anleihen werden weltweit nur gegen neue Anleihen ausgetauscht ... nur den Griechen, den wird es zur Zeit verweigert.
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10-27-2011, 12:27 PM
Beitrag #14
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
Gegenwärtig kommt neues Geld als Kredit in Umlauf, und es wäre statt dessen auch gut möglich, es als Bezahlung für Leistungen an den Staat in Umlauf zu bringen. Ich neige zu der Auffassung, dass die zweite Lösung besser wäre, unter der Bedingung, dass die Neuschaffung von Geld strikt daran gekoppelt bleibt, in wieweit die Realwirtschaft zunimmt. Aber es gibt auch Gegengründe.

Damit wird zunächst das eigentliche Problem unseres heutigen Geldes, das Zins und Zinseszinsen ermöglicht, doch noch nicht gelöst. Dieses Problem besteht in der Privilegierung unseres heutigen Geldes gegenüber Waren und Dienstleistungen. Solange sie besteht, kann man mit Geld Geld machen. Diese Privilegierung sollte durch eine Bereitstellungsgebühr für den Liquiditätsvorteil des Geldes ausgeglichen werden, die grundsätzlich mit dem liquiden Geld selber verbunden bleibt. Wer z. B. durch Verleihen seines Geldes auf den Genuss des Liquiditätsvorteils verzichtet, wird auch für diese Zeit von der Bereitstellungsgebühr befreit; sie wird immer nur von demjenigen getragen, der gerade den Liquiditätsvorteil des Geldes genießt.

Unter Voraussetzung einer solchen immer mit der Liquidität selber verbunden bleibenden Bereitstellungsgebühr wäre es dann auch nicht mehr wirklich schädlich, wenn der Staat dabei bleibt, neues Geld kreditweise in Verkehr zu bringen. Der Kreditnehmer hätte nämlich die Bereitstellungsgebühr für die kreditweise empfangene Liquidität nur solange zu zahlen, als sie sich in seiner Kasse befindet, und es gäbe keine zusätzlichen Zinsen. Er hätte nur noch den Kredit selbst nach der vereinbarten Laufzeit zurückzuzahlen. Die Währungsbehörde ihrerseits hätte die Freiheit, falls die Gesamtwirtschaft wieder etwas geschrumpft sein sollte, bei Zurückzahlung solcher Kredite dieses Geld aus dem Verkehr zu ziehen. So bringt eine Bereitstellunggebühr für Liquidität für die Währungsbehörde die Möglichkeit mit sich, das Geld als Wertmaßstab völlig stabil zu halten. Man bräuchte nicht einmal mehr auf die heutige "erlaubte" Inflation von ca. 2% zurückzugreifen.
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11-07-2011, 02:58 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-07-2011 03:14 PM von helmut.wild.)
Beitrag #15
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
[quote]: Wenn eine Zentralbank VON BANKEN GR-Anleihen aufkauft ... dann erhält die Bank Zentralbankgeld. GR bekommt nichts ... Gar nichts.
Huh Darum geht es doch garnicht. Es geht um den Umweg des Kaufs, den die ZB ueber die Bank geht, um die Papiere zu kaufen. Das ist im Effekt kein Unterschied zum direten Ankauf.

[quote]:Zusätzlich befreit die ZB die Bank von Eigenkapialreservierungen für diese Anleihe.
Undecided "befreit" ist witzig. Die ZB nimmt der Bank das Risiko ab, drueckt den Preis des Papiers nach oben und damit den Zins nach unten. GR erhaelt damit also allerhnd Unterstuetzung vonder ZB. Ihre Hauptsorge scheint das Wohl der Banken zu sein.

[quote]: Wenn eine Zentralbank von Anleihen z.B. von GR direkt von GR kauft, dann ist es eine Kreditvergabe an den Staat und nur dann.
Der Direktkauf von Staaten durch eine Zentralbank ist zwar schon seit jetzt 18 Jahren verboten, aber anscheinend weiß das niemand.
Huh eine voellig buerokratische Auslegung! mit dem Erwerb der Staatsbonds wird die ZB zum Kreditgeber und zum Risikotraeger fuer den Kredit. Dass GR kein Geld erhaelt, wenn die GR-Bonds den Risikotraeger wechseln, ist doch slbstverstaendlich.

Hier die Faustformel fuer den Preis/Zins Mechanismus fuer Bonds:

Marktpreis + Zins = 100. (Je hoeher der Preis, also bei Kaufinteresse, desto niedriger der Zins).

Deshalb ist der Kauf von GR-Bonds eine indirekte Subvention fuer GR duch die ZB.

(quote]: Nur weil auf einer Anleihe GR steht, erhält der Staat GR kein Geld beim Erwerb einer solchen Anleihe, wenn Zentralbanken oder Nichtbanken die erwerben.
Rolleyes Niemand bestreitet das. Aber der Kauf drueckt den Preis nach oben und damit den Zins, den GR zahlen muss, nach unten. Genauso fuehrt de Massenverkauf von GR-Bonds zu einem Wertverfall und zu einem Anstieg der Zinslast fuer GR, was die Aussicht auf einen GR-Staatsbankrott erhoeht.

[quote]: Ein Staat in der EU kann und darf seit 18 Jahren nur noch an bestimmte Banken (Bieterbanken) Anleihen verkaufen. Die Informationen dazu erhält man in den Zentralbanken.
Fast alle Wirtschaftswissenschaftler, Finanzexperten, Bänker und auch die Professoren an den Unis wissen das anscheindend nicht. Was diese Personen bezüglich Anleihen von sich geben, ist seit spätestens 18 Jahren einfach nur noch falsch! ... und das ist ganz leicht nachzuweisen.
Wink Reine Phantasie. Jeder weiss das. Aber es ist umgehbar und deshalb irrelevant. Jeder, ausser Ihnen, versteht das.

[quote]GR-Anleihen sind nicht wertlos, man muss die Dinger zum Ablauftag nur gegen eine neue Anleihe umtauschen. Wenn GR-Anleihen wertlos sind, dann sind alle Anleihen dieser Welt wertlos, denn Anleihen werden weltweit nur gegen neue Anleihen ausgetauscht ... nur den Griechen, den wird es zur Zeit verweigert.
Huh Die GR-Bonds hatten am Markt zwischenzeitlich bis zu 80% an Wert verloren. Sie beweisen mit dieser Auassage, dass Sie ueber das Bond Wert-Preisrisiko voellig uninformiert sind.
Helmut Wild
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11-07-2011, 04:59 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-07-2011 05:20 PM von Axel Grimm.)
Beitrag #16
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
(11-07-2011 02:58 PM)helmut.wild schrieb:  Huh Die GR-Bonds hatten am Markt zwischenzeitlich bis zu 80% an Wert verloren. Sie beweisen mit dieser Auassage, dass Sie ueber das Bond Wert-Preisrisiko voellig uninformiert sind.
Helmut Wild

Der "Markt"? Was genau ist denn der Markt?
Das täte ich gerne mal wissen.

Der Markt ist völig egal, reine Spekulationsbuden.

Zumal weder GR noch Deutschland sich am "Markt" Geld besorgen kann.
Der Staat ist kann nicht auf dem "Markt" Anleihen verkaufen. Es ist kein Akteur "auf dem Markt"!
Das ist Ihnen offensichtlich nicht bekannt(?), den Experten auch nicht, da reicht das lesen deren Beiträge.

Bitte informieren Sie sich erst mal über den Ablauf, bei wem sich ein Staat Geld besorgen kann und was genau dort abläuft.
An einem Platz geht es NICHT! Am "Markt".

Der sogenannte "Markt" geht erst nach der Geldbesorgung = Emission der Staatsanleihen los. Die Emissioen erfolgt auf den Auktionen (so heißen die nun mal). Der "Markt" geht erst danach los.

Ist doch eigentlich logisch. Wenn der Staat sein Geld vor dem Markt schon erhalten hat (und so ist es), dann kann der Staat sich wohl kaum ein zweites mal am Markt Geld besorgen, dort werden nur die schon vorhandenen Anleihen gezockt. Zumal der Staat, wie schon gesagt, gar nicht am Markt agieren kann.

Ist es nicht so, das die Experten immer sagen, ds sich der Staat am "Markt" Geld besorgt? Falscher kann es gar nicht sein = KEINE AHNUNG von den "Auktionen". Wiederholung: Bei den Auktionen, bei denen nur ganz bestimmte Banken beteiligt sind (außerhalb vom "Markt") erfolgt die Geldbeschaffung.

Bitte informieren Sie sich anstatt den Unsinn der Experten nachzuplappern. Rufen Sie einfach mal bei der Finanzagerntur an oder die Bundesbank, die erklären Ihnen das, auf Wunsch auch im Detail. Aber nicht wundern, wenn die Ihnen etwas ganz anders erzählen, als was in der Literatur und von den "Experten" als auch in der aktuellen Finanzpresse steht. Die Bundesbank bzw. ZBs sind zufälligerweise die Hauptakteur, die machen das, das ist deren Tagesgeschäft. Ich denke mal. das die ganz genau wissen was und wie das abläuft.

Auch wenn alle Experten den "Müll vom Markt" erzählen, es wird daurch nicht richtiger, es bleibt falsch!

Im übrigen haben die Zentralbanken Greichenland nicht "indirekt" subventioniert, sondern nur den Banken die EK-Reservierungen freigeschaufelt.
Auch hier habe ich eien Aufforderung: BITTE informieren Sie sich über die EK-Reservierungsvorschriften bei Staatsanleihen bei Banken, ich habe das Gefühl, das Sie noch NIE etwas davon gehört haben. Die EK-Reservierungen sind nämlich von 0% auf 8% vom Nennwert auf 100% von 8% vom Nennwert angestiegen).

Wenn Sie sich über die EK-Reservierungsvorschriften informiert haben, dann können Sie mit den 100% und 8% etwas anfangen.
Kleiner Tipp zum Schluss: Suchen Sie erst gar nicht in der Finanzpresse, diese Schreiberlinge und Experten kennen das nicht, die bisherige Literatur hat es noch nicht drin. Es ist ja erst seit ca. 30 Jahren Gesetz und gültig. Nach 3 Jahrzehnten kann man wirklich nicht erwarten, das die "Experten" das schon wahrgenommmen haben.
Suchen Sie nach Basel I und II und III.
I war, II ist und III kommt.

BITTE INFORMIEREN SIE SICH! Dann müssen Sie ein paar von ihren Aussagen verändern. Wissen statt vermuten! Informieren statt nachplappern.
(Hinweis; Bis vor wenigen Jahren habe auch ich nachgeplappert, bis ich mich informiert habe und zwar denjenigen, die echte Experten sind, weil die das praktisch durchführen.
Bundesbank und Finanzagentur, die haben viel Geduld und sind sehr offen, Der Dialog dauert allerdings immer ein paar Monate bis man durch alle Details durch ist, dafür gewinnt man reichlich an Wissen und verliert den Respekt vor den Experten in der Finanzpresse)
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11-08-2011, 05:38 PM
Beitrag #17
RE: Extreme Geldschöpfung anstelle von Steuern.
Lieber Herr Grimm,
mir wird allmaehlich das immense Missverstaendenis in unserer sehr amuesanten Diskussion klar:
wenn ich von "Finanzmaerkten" rede, dann unterstellen Sie mir, ich wuerde vom Emissionsprozess von Staatsanleihen sprechen.
Mein Rat: Sie sollten sich nicht weigern, die ungeheure Bedeutung der Finanzmaerkte, vor allem der Bondmaerkte, zur Kenntnis zu nehmen.
Voellig richtig ist: wenn die Emission getaetigt ist (_das scheint fuer Sie die einzig beachtenswerte Realitaet zu sein -) dann beginnt der Markt.....und dann beginnt in der Realitaet unserer Tage die Finanzkrise. Es ist die Krise, die in den Fianzmaerkten gekocht wird. Es hilft nichts, wenn Sie diese nicht leiden koennen. Die Finanzmaerkte sind DIE REALITAET dieser Krise, da beisst die Maus keinen Faden ab.

Bitte fuehren Sie sich nochmal die Faustformel fuer Bonds zu Gemuete:

Preis + Zins = 100; (verfeinert sieht das ein klein wenig anders aus, weil die Rendite nicht gleich dem Zins ist, jedoch annaehernd gleich).

Aus dieser formel wird klar, dass der Zins steigt, wenn die Bonds verkauft werden und vice versa.
Dann verstehen Sie, warum Griechenland in der finanziellen Sch..... sich befindet. Weil jeder den Schrott an griechischen Staatsbonds los werden will. Das erhoeht die Zinsen fuer Griechenland ins Unbezahlbare. Wenn nun die EZB diesen Schrott kauft, oder die deutschen Steuerzahler, dann subventionieren diese Kaeufer den griechischen Staat. Und die Banken, die diesen Schrott - die griechischen Staatsbonds - noch nicht verkauft haben, erleiden hohe Verluste.
Sarkozy geht es nur um die franzoesischen Banken, die hunderte von Milliarden von griechischen und spanischen (e.t.c.) Staatsbondschrott halten. Deshalb will er die deutschen Steuerzahler fuer einen "bailout" gewinnen.
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