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Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
11-03-2011, 07:56 PM
Beitrag #1
Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
Helmut Creuz hat mir hier einen Text mit zwei Grafiken (Statistiken) zukommen lassen, an hand derer er zeigt, dass der Zins immer noch eine gewaltige Rolle bei der Umverteilung von unten nach oben spielt.
http://geldmitsystem.org/Texte/Creuz_2.pdf
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11-06-2011, 10:27 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-05-2011 11:27 PM von Axel Grimm.)
Beitrag #2
Und wer sagt, das die Vermögenszuwächse durch Zinsen erfolgen?
Zitat aus dem PDF:
Umgekehrt bedeutet das Überwachstum der Geldvermögen, dass sich der Reichtum
der Reichen zunehmend potenzierte und die Zahl der Milliardäre alle zwei bis drei
Jahre verdoppelt hat.


Wenn die Reichen das Geldvermögen besitzen und die Zinsen in Deutschland anfallen,
warum hat der Staat dann NUR ca. 10 Mrd Quellensteuereinnahmen? Die müssten bei weit über 50 Mrd liegen!

Der Freibetrag ist für alle gleich bei 0,000000801 Mrd Euro. die Quellesteuer beträgt 25% (nicht nur auf Zinseinkünfte!)

Wer sind die Großgeldbesitzer?
Das sind die Lebensversicherungen und die Pensionsfonds.

ein Beipiel zur Verdeutlichung:
Der mit Abstand Reichste von Deutschland wird auf rund 20 Mrd geschätzt. Nun nehme ich mal an, das dort 1% als Geldvermögen liegt (hat der nicht mal!), das sind dann 200 Mio.
Die Hamburg Mannheimer verwaltet 180 MRD Geldvermögen = 900 mal mehr.
die Allianz verwaltet 1.100 Mrd Vermögen, davon ca. 900 Mrd Geldvermögen = 4.500 mal mehr.
Und wem "gehören" diese Geldvermögen, die durch die Gesellschaften verwaltet werden? Das sind Millionen von Nichtreichen. Die großen Geldvermögen gehören dem Volk und NICHT den Reichen.
Durch Zinsen und Sparen ist noch niemand reich geworden, nur durch Geld ausgeben und Kaufen von Einnahmequellen setzen sich die Reichen in ihremn Vermögen immer weiter ab.
Ich weiß es doch selbst: Nur der Erwerb von Vermögen macht reich, Geldsparen ist so ziemlich das Dümmste, was man machen kann. Die Reichen mögen nicht unbedingt immer die Klügsten sein, aber beim Vermögen wissen die ganz genau was zu tun ist, Alles, nur kein Geldvermögen.

So einfach, wie es H.Creutz darstellt ist es nicht.
H.Creutz hat Großes geleistet, das muss ich auch erwähnen, aber seine Folgerungen sind nicht an allen Stellen korrekt und müssen hinterfragt werden.

-----------------------------------------
Das die Vermögenszuwächse durch Zinsen erfolgen stelle ich in Frage, da die Zinsen der Großgeldbesitzer (LV. PF) nicht der Quellensteuer unterliegen, nicht an die Beitragszahler überwiesen werden (=keine Wiederanlagung) und die Beiträge aus andern Einkommensarten stammen. 110 Mio Lebensversicherungsverträge werden mit Beiträgen aus "regulärem" Einkommen bedient, das sind weit über hundert MRD Geldvermögenszuwächse NICHT aus Zinsen!
Die Folgerung, das die Vermögenszuwächse durch Zinsen erfolgen ist falsch. Es wird in dem PDF nicht genannt, das es ja auch noch "Sparen" gibt.
Die Zinsen sind heute schon die Auszahlungen der Policen als auch die Auszahlungen der "privaten Altersvorsorge-Rentenverträge".

----------------------

Wenn dem so wäre, das die Reichen das Geldvermögen besitzen, dann sollten wir uns schon heute Nacht den Crash herbeiwünschen. Denn wäre dem so, das die Großgeldbesitzer und die Reichen identisch sind, dann täten nur die Reichen verlieren und wären ganz schnell nicht mehr reich.
(Fragt sich nur, ob dann die zig Billionen Geldvermögen der "Kleinen" dann noch da sind)

In allen Währungsreformen haben die Reichen wenig verloren, das Volk aber immer serh viel = das Geldvermögen. Wer hatte dann wohl das Geldvermögen?
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11-30-2011, 09:27 PM
Beitrag #3
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
Bei diesem beispiel muss man denke ich beiden Aussagen teilweise zustimmen. Der von Helmut Creutz und der von Axel.

Helmut Creutz erkennt, dass der zins ein umverteilungsmechanismus ist. So wie er das darstellt bekommt diesen zinsertrag nur eine kleine menge von Personen ausgezahlt...eben die Reichen. Hierbei ist aber zu differenzieren, dass die reichen keine geldvermögen sondern reale vermögenswerte kaufen, die ihnen einnahmen bringen. Die geldvermögen liegen aber bei einer breiten Masse und die zinserträge kommen dieser breiten masse auch zu Gute.

Ein unternehmer preist automatisch die kreditzinsen und die guthabenzinsen auf sein eigen-kapital mit in die produkte ein.......plus noch ein gewinn für das UnternehmerrisikoWink Mit dem verkauf von einer vielzahl von produkten zahlen die konsumenten diese Aufschläge mit. Das geld fließt also von vielen konsumenten zu wenigen unternehmern...z.B. Gebrüder Aldi. Das große Geld läuft über die Masse der produkte, wobei es theoretisch ausreicht, wenn für jeden Euro der ausgegeben wird, 1 Cent für den Unternehmer abgeschöpft wird.

Hier kann im ansatz nachfolgendes Buch helfen:
Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

oder das Spiel http://www.cashflowclubs.de/
http://www.axelgrimm.de/endverbzahlt.htm
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12-01-2011, 08:03 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-01-2011 08:03 PM von Joachim Weiß.)
Beitrag #4
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
(11-03-2011 07:56 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb:  Helmut Creuz hat mir hier einen Text mit zwei Grafiken (Statistiken) zukommen lassen, an hand derer er zeigt, dass der Zins immer noch eine gewaltige Rolle bei der Umverteilung von unten nach oben spielt.
http://geldmitsystem.org/Texte/Creuz_2.pdf

Immer wieder werden wir aufs ''Creutz'' geklegt

Die Zinsaufwendungen der Unternehmer betrug 2007 44 Mird
Die Zinserträge = 23 Mrd Saldo: 21 Mird
Gesamterträge 4,43 Billionen

http://www.bundesbank.de/download/volksw...gslage.pdf

Das sind durchschnittlich ca 0,5 % der Umsätze an Zinsbelastung durch Bankzinsen in den Preisen.
Was reinhaut sind die Personalaufwendungen von 681 Mrd und Materialaufwand von 2,7 Bilionen

Nun möchte ich gerne wissen, wie die angebliche 35 % Zinsanteil im Preis herkommen Huh

Auch der sogennante '' Mietzins'' ist Unsinn, weil die gesamte Miete niemals das leistungslose Einkommen einer Immobiliengesellschaft ist.
Da zählt nur der Dividendenanteil. Vlt wird uns hier auch noch
der Unternehmergewinn als Zins verkauft.
Genossenschaften haben gar kein Zins in der Miete und Fremdkapitalzinsen dürfen mWn auch gar nicht in die Miete eingerechnet werden.

Gruß
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12-02-2011, 06:39 PM
Beitrag #5
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
(11-30-2011 09:27 PM)Weihmayr Josef schrieb:  Ein unternehmer preist automatisch die kreditzinsen und die guthabenzinsen auf sein eigen-kapital mit in die produkte ein.......plus noch ein gewinn für das UnternehmerrisikoWink Mit dem verkauf von einer vielzahl von produkten zahlen die konsumenten diese Aufschläge mit. Das geld fließt also von vielen konsumenten zu wenigen unternehmern...z.B. Gebrüder Aldi. Das große Geld läuft über die Masse der produkte, wobei es theoretisch ausreicht, wenn für jeden Euro der ausgegeben wird, 1 Cent für den Unternehmer abgeschöpft wird.

Hier kann im ansatz nachfolgendes Buch helfen:
Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Hallo Herr Weihmayr,

Die großen Vermögensumverteilungen finden heute über Unternehmerrenditen statt oder werden am Finanzmarkt gemacht mit mehr oder weniger riskanten Preispekulationen, ( leveraging)
Banken verdienen herzlich wenig an den Unternehmerkrediten , also das traditionelle Brot und Buttergeschäft.(wovon der Sparzins ja noch von der Bankmarge abgezogen werden muss.
Der größte Anteil sind die Risikokosten und der Infaltionsausgleich.

Wenn sogenannte Experten immer noch am Wissen von vor 40 Jahren festhalten,und das immer noch in Büchern verbrreiten, dass sind es halt EX-perten :-) und verdient halt KEINEN Respekt mehr.
Da sind dann ideologische Motive dahinter.

Gruß
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12-05-2011, 09:25 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-05-2011 10:10 PM von Georg Lehle.)
Beitrag #6
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
(12-01-2011 08:03 PM)Joachim Weiß schrieb:  
(11-03-2011 07:56 PM)Manfred Gotthalmseder schrieb:  Helmut Creuz hat mir hier einen Text mit zwei Grafiken (Statistiken) zukommen lassen, an hand derer er zeigt, dass der Zins immer noch eine gewaltige Rolle bei der Umverteilung von unten nach oben spielt.
http://geldmitsystem.org/Texte/Creuz_2.pdf

Immer wieder werden wir aufs ''Creutz'' geklegt

Die Zinsaufwendungen der Unternehmer betrug 2007 44 Mird
Die Zinserträge = 23 Mrd Saldo: 21 Mird
Gesamterträge 4,43 Billionen

http://www.bundesbank.de/download/volksw...gslage.pdf

Das sind durchschnittlich ca 0,5 % der Umsätze an Zinsbelastung durch Bankzinsen in den Preisen.
Was reinhaut sind die Personalaufwendungen von 681 Mrd und Materialaufwand von 2,7 Bilionen

Nun möchte ich gerne wissen, wie die angebliche 35 % Zinsanteil im Preis herkommen Huh

Auch der sogennante '' Mietzins'' ist Unsinn, weil die gesamte Miete niemals das leistungslose Einkommen einer Immobiliengesellschaft ist.
Da zählt nur der Dividendenanteil. Vlt wird uns hier auch noch
der Unternehmergewinn als Zins verkauft.
Genossenschaften haben gar kein Zins in der Miete und Fremdkapitalzinsen dürfen mWn auch gar nicht in die Miete eingerechnet werden.

Gruß

Könnten Sie bitte Ihre verbalen Entgleisungen bzgl. Herrn Creutz einstellen?
Danke.

Der Zinsanteil in den Preisen
... ist doch ganz einfach zu verstehen:
Helmut Creutz:
"Diese Belastung ergibt sich, wenn man die Bankzinserträge, die in etwa der Schuldenzinsbelastung unserer Volkswirtschaft entsprechen und im Jahr 2001 bei 382 Mrd Euro lagen, an den Haushaltsausgaben in Höhe von 1.232 Mrd misst. Der sich daraus ergebende Durchschnittssatz von 31% muss für die Verzinsung des schuldenfreien Sachkapitals jedoch
noch erhöht werden."
http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/cr...ussion.pdf
Wenn jemand einen Hauskauf per Kredit finanziert zahlt er letztlich auch 2 Häuser ab: Ein Haus für sich, ein Haus geht an die Bank. Es ist klar, dass mind. dieser Zinsaufwand in den Mietpreis umgeschlagen wird, falls das Haus vermietet wird.

Die Zinsaufwendungen der Unternehmer betrug 2007 44 Mird

Diese niedrige Zahl überrascht mich, wenn man sie vergleicht mit der Schuldzinsbelastung der Volkswirtschaft, auf die Herr Creutz oben kommt (382 Mrd.). Folgende Creutz-Grafik, die die steigenden Geldvermögen und steigende Verschuldung veranschaulicht, dass Unternehmen Schulden von ca. 1,5 -fache des BSP haben und verzinsen müssen:
[Bild: helmut_creutz_nr.034_0.43b.gif]

"Die großen Vermögensumverteilungen finden heute über Unternehmerrenditen statt"
Wie konnten sich dann prozentual die Zinszahlungen und Geldvermögen viel stärker entwickeln als die Wirtschaft? Siehe folgende Creutz-Grafik:
[Bild: creuz.b1?hires]
(11-06-2011 10:27 PM)Axel Grimm schrieb:  Zitat aus dem PDF:
Umgekehrt bedeutet das Überwachstum der Geldvermögen, dass sich der Reichtum
der Reichen zunehmend potenzierte und die Zahl der Milliardäre alle zwei bis drei
Jahre verdoppelt hat.


Wenn die Reichen das Geldvermögen besitzen und die Zinsen in Deutschland anfallen,
warum hat der Staat dann NUR ca. 10 Mrd Quellensteuereinnahmen? Die müssten bei weit über 50 Mrd liegen!

Der Freibetrag ist für alle gleich bei 0,000000801 Mrd Euro. die Quellesteuer beträgt 25% (nicht nur auf Zinseinkünfte!)

Wer sind die Großgeldbesitzer?
Das sind die Lebensversicherungen und die Pensionsfonds.

(...)

Die anscheinend geringen Quellensteuereinnahmen sprechen also dafür das die Zins-Einnahmen nicht an Privatpersonen überwiesen werden, sondern an Versicherungen und Pensionsfonds.

Laut folgender Creutz-Grafik stimmt diese Schlussfolgerung nicht. Etwa 66% der Geldvermögen werden von Privatleuten gehalten. Man sollte also den Staat fragen, warum die Quellensteuer offenbar nicht eingetrieben wird.
[Bild: helmut_creutz_nr.034_0.43b.gif]
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12-05-2011, 10:35 PM
Beitrag #7
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
Helmut Creutz bezweifelt die Aussage der Bundesbank:
"Außerdem können Zinsaufwendungen der Unternehmen in Höhe von 55,5 Mrd Euro bei einer Verschuldung der Unternehmen in Höhe von 3.644 Mrd Euro nicht stimmen. Vor allem nicht, wenn der Staat, bei 1.254 Mrd Euro Schulden, im gleichen Jahr bereits 68 Mrd Zinsen zahlen musste! Entsprechend unzutreffend sind darum auch alle auf diesen Annahmen aufbauenden Berechnungen."
http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/cr...ussion.pdf

Es wäre eine interessante Frage, warum die Bundesbank diese Zahl veröffentlich, die offensicht falsch sein muss.
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12-05-2011, 11:04 PM
Beitrag #8
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
also ich habe so eine ca 1Mrd.€ als richtige Bankschulden der Firmen aus Buba-Statistiken im Kopf - dazu würden die 55Mrd.€ gut als Zinsen passen, was ist den bei den 3,6Mrd. Schulden alles includiert? Da werden allerlei Verbindlichkeiten und Eigenkapital-Titel dabei sein.

Auch normale Verbindlichkeiten z.B. offene Rechnungen sind Geldschulden, darauf zahlt man aber keine Zinsen.
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12-05-2011, 11:21 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-05-2011 11:34 PM von Axel Grimm.)
Beitrag #9
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
(12-05-2011 10:35 PM)Georg Lehle schrieb:  Helmut Creutz bezweifelt die Aussage der Bundesbank:
"Außerdem können Zinsaufwendungen der Unternehmen in Höhe von 55,5 Mrd Euro bei einer Verschuldung der Unternehmen in Höhe von 3.644 Mrd Euro nicht stimmen. Vor allem nicht, wenn der Staat, bei 1.254 Mrd Euro Schulden, im gleichen Jahr bereits 68 Mrd Zinsen zahlen musste! Entsprechend unzutreffend sind darum auch alle auf diesen Annahmen aufbauenden Berechnungen."
http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/cr...ussion.pdf

Es wäre eine interessante Frage, warum die Bundesbank diese Zahl veröffentlich, die offensicht falsch sein muss.

Nun mal ganz langsam, es ist zwar normal für Creutzianer, irgendwelche Zahlen zu nennen, doch dann bitte richtig.
Für die Bundesschuld in Höhe von 1.254 Mrd Euro wurden ca. 45 Mrd Zinsen gezahlt und nicht wie im Text behauptet 68 Mrd. Das ist eine falsche Aussage!
Die 68 Mrd ist die Zahl für Bundes, Landes und Kommunalschulden (die sind etwas höher als nur die 1.254!)

--------------------

Weitere falsche Folgerungen:

Das Geldvermögen liegt bei den Privatpersonen, das ist so. Daraus zu schließen, das es nur bei Wenigen liegt, ist eine falsche Schlussfolgerung. Diese Schlussfolgerung entspringt einer Partialbetrachtung, deren Aussage für die gesetzten Einschränkungen richtig ist, als allgemeingültig verbreitet wird, aber vollkommen falsch für die Gesamtbetrachtung ist.
In der Partialberachtung werden fast 70% der Geldvermögen ausgeblendet, es sind die Geldvermögen der Masse. Auf diese Art und Weise kann alles nachgewiesen werden. Unliebsame/unpasssende Daten werden einfach als "irrelevant" wegdefiniert oder gleich unterschlagen.

Die Quellensteuer wird nicht vom Staat eingetrieben, auch das ist eine falsche Darstellung. Die wird an der Quelle erhoben und abgeführt und zwar jeder cent, da wird nichts hinterzogen. Von der Quelle wird die Steuer dann an den Staat abgeführt = das Inkasso liegt nicht beim Staat, so wie es für viele Steuerarten der Fall ist.

Ich finde es sehr interessant, das bei den Zinsanteilen in den Preisen der VWL-Ansatz (global) genommen wird, bei den Geldvermögen aber der VWL-Ansatz verweigert wird, stattdessen die Partialbetrachtung eingesetzt wird.

Eine richtige Aussage
Helmut Creutz hat die Ursache erkannt, er benötigt nur 4 Worte um die zu benennen und klar zu beschreiben:
SPAREN erzwingt die Verschuldung (O-Ton und Original-Zitat Helmut Creutz)

(12-05-2011 11:04 PM)J.Buschbeck schrieb:  also ich habe so eine ca 1Mrd.€ als richtige Bankschulden der Firmen aus Buba-Statistiken im Kopf - dazu würden die 55Mrd.€ gut als Zinsen passen, was ist den bei den 3,6Mrd. Schulden alles includiert? Da werden allerlei Verbindlichkeiten und Eigenkapital-Titel dabei sein.

Auch normale Verbindlichkeiten z.B. offene Rechnungen sind Geldschulden, darauf zahlt man aber keine Zinsen.

Die Zahlen der Bundesbank sind schon richtig, die Zahlen passen nur nicht in das Creutzsche Weltbild. Alle seine Anhänger bezweifeln Angaben, die nicht in das Bild "nur-die-Zinsen-sind-Schuld" passen.
Ein Teil der Zinsen werden in keiner Statistik erfasst, das sind z.B. ein Teil der Zinsen von Unternehmensschuldverschreibungen.
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12-06-2011, 08:35 AM
Beitrag #10
RE: Helmut Ceuz zeigt, dass der Zins noch immer eine gewaltige Rolle spielt
(12-05-2011 11:21 PM)Axel Grimm schrieb:  
(12-05-2011 10:35 PM)Georg Lehle schrieb:  Helmut Creutz bezweifelt die Aussage der Bundesbank:
"Außerdem können Zinsaufwendungen der Unternehmen in Höhe von 55,5 Mrd Euro bei einer Verschuldung der Unternehmen in Höhe von 3.644 Mrd Euro nicht stimmen. Vor allem nicht, wenn der Staat, bei 1.254 Mrd Euro Schulden, im gleichen Jahr bereits 68 Mrd Zinsen zahlen musste! Entsprechend unzutreffend sind darum auch alle auf diesen Annahmen aufbauenden Berechnungen."
http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/cr...ussion.pdf

Es wäre eine interessante Frage, warum die Bundesbank diese Zahl veröffentlich, die offensicht falsch sein muss.

Nun mal ganz langsam, es ist zwar normal für Creutzianer, irgendwelche Zahlen zu nennen, doch dann bitte richtig.
Für die Bundesschuld in Höhe von 1.254 Mrd Euro wurden ca. 45 Mrd Zinsen gezahlt und nicht wie im Text behauptet 68 Mrd. Das ist eine falsche Aussage!
Die 68 Mrd ist die Zahl für Bundes, Landes und Kommunalschulden (die sind etwas höher als nur die 1.254!)

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Weitere falsche Folgerungen:

Das Geldvermögen liegt bei den Privatpersonen, das ist so. Daraus zu schließen, das es nur bei Wenigen liegt, ist eine falsche Schlussfolgerung. Diese Schlussfolgerung entspringt einer Partialbetrachtung, deren Aussage für die gesetzten Einschränkungen richtig ist, als allgemeingültig verbreitet wird, aber vollkommen falsch für die Gesamtbetrachtung ist.
In der Partialberachtung werden fast 70% der Geldvermögen ausgeblendet, es sind die Geldvermögen der Masse. Auf diese Art und Weise kann alles nachgewiesen werden. Unliebsame/unpasssende Daten werden einfach als "irrelevant" wegdefiniert oder gleich unterschlagen.

Die Quellensteuer wird nicht vom Staat eingetrieben, auch das ist eine falsche Darstellung. Die wird an der Quelle erhoben und abgeführt und zwar jeder cent, da wird nichts hinterzogen. Von der Quelle wird die Steuer dann an den Staat abgeführt = das Inkasso liegt nicht beim Staat, so wie es für viele Steuerarten der Fall ist.

Ich finde es sehr interessant, das bei den Zinsanteilen in den Preisen der VWL-Ansatz (global) genommen wird, bei den Geldvermögen aber der VWL-Ansatz verweigert wird, stattdessen die Partialbetrachtung eingesetzt wird.

Eine richtige Aussage
Helmut Creutz hat die Ursache erkannt, er benötigt nur 4 Worte um die zu benennen und klar zu beschreiben:
SPAREN erzwingt die Verschuldung (O-Ton und Original-Zitat Helmut Creutz)

(12-05-2011 11:04 PM)J.Buschbeck schrieb:  also ich habe so eine ca 1Mrd.€ als richtige Bankschulden der Firmen aus Buba-Statistiken im Kopf - dazu würden die 55Mrd.€ gut als Zinsen passen, was ist den bei den 3,6Mrd. Schulden alles includiert? Da werden allerlei Verbindlichkeiten und Eigenkapital-Titel dabei sein.

Auch normale Verbindlichkeiten z.B. offene Rechnungen sind Geldschulden, darauf zahlt man aber keine Zinsen.

Die Zahlen der Bundesbank sind schon richtig, die Zahlen passen nur nicht in das Creutzsche Weltbild. Alle seine Anhänger bezweifeln Angaben, die nicht in das Bild "nur-die-Zinsen-sind-Schuld" passen.
Ein Teil der Zinsen werden in keiner Statistik erfasst, das sind z.B. ein Teil der Zinsen von Unternehmensschuldverschreibungen.


Wollen Sie sich hier wirklich hinstellen und sagen, dass sich die Geldvermögen -nicht- bei den reichsten 10 % aufkumulieren?

Also ich habe sie nicht.Big Grin
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