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Normale Version: Unvorstellbare Geldmengen...
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Bei Athur Schmidt, einem unserer Mitglieder ist zu lesen:
"Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863.000 Milliarden US-Dollar (Stand Mitte 2008) und einem Anteil von 8 % davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69.000 Milliarden US-Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbrutto-sozialproduktes." Normale Mittel, wie Gelddrucken durch die Notenbanken, können hier kein Regulativ mehr bilden."
Welche Regulative bleiben dann noch? Oder kann es uns egal sein, was da oben passiert, und wir bauen von unten ein System auf, das uns eine neue Existenzgrundlage bietet?
Ist das mit der riesigen "Geldmenge" nicht genauso, wie mit der Reiskornverdoppelung am Schachbrett? Unerfüllbare Illusionen! Reine Zahlen ohne Hintergrund und alles nur Forderungen auf Geld, ohne dass das Geld, um die Forderungen erfüllen zu können, existiert. Das Spiel ist aus. Es ist jedoch nichts passiert - wenn die Spieler, die unbedingt gewinnen wollten, das Spielbrett nicht erzürnt und sogar selbstschädigend ob der Aussichtslosigkeit zerstören. Das zu verbreiten, dass es "just money" ist, und in der bisherigen Konstruktion versagen musste, ist wohl auch ein Schwerpunkt unserer Initiative. Den Blick auf das Erreichte, das Vorhandene zu lenken, nicht auf das Fehlende (Geld). Geld ist heute die am leichtesten zu reproduzierende Ressource im Wirtschaftsgeschehen - wenn halt die Ängste nicht wären.

Es ist also viel besser, ein neues System "von unten" zu entwickeln, wobei es vorwiegend darum gehen wird, die Buchhaltungssysteme entsprechend zu adaptieren.
Habe heute gelesen, dass ein Firma in USA einige Patente erworben hat, die für WiFi-Netze notwendig sind. Und diese Firma ist dazu übergegangen, kleinere Kaffes, die WiFi ihren Kunden kostenlos anbieten auf geringe (!) Beträge zu klagen. Also etwa 2000 U$. Dadurch zahlen diese Firmen lieber, bevor sie sich auf einen kostspieligen Prozess einlassen.

So ähnlich finde ich auch diese immensen Schulden. Natürlich ist es unmöglich, die gesamte Geldmenge sofort fällig zu stellen. Aber so ein klein wenig Melken hier und dort ist immer drin. Und diese kleinen Beträge gehen auch in astronomische Milliardenhöhen. Da stört es nicht, wenn ein paar Sachen ausfallen und uneinbringlich sind. Einige schaffen es immer sich zu bereichern und konkretes Geld daraus zu machen, mit denen sich Yachten und Flugzeuge zahlen lassen.
Hier habt Ihr ein schönes Beispiel:

Das Derivate-Volumen, das am Weltmarkt gehandelt wurde, überstieg das Welt Bip 2008 um fast das 13 fache:
http://www.stock-world.de/anonymize/atta...aid=200161
Derivatehandel schafft Einkommen ohne realwirtschaftliche Tätigkeit. Die Weltproduktion muss diese Händler versorgen. So gesehen macht ein Vergleich Sinn.
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