11-13-2011, 12:50 PM
Über die Auswirkungen der steigenden Produktivität im Zusammenhang mit dem Geldsystem wurde- soweit ich das überblicken kann- hier noch nicht diskutiert.
Die Produktivität ist nach meiner Auffassung Ursache für Monopolbildungen und gleichzeitig deren Folge. Sie hat durch die Massenproduktion und den dadurch entstehenden Warenüberschuss zu einem Preisverfall geführt, der auch den Druck auf die Löhne verschärft hat, die dadurch (im Durchschnitt und inflationsbereinigt) ständig sinken. Auch die insgesamt steigende Arbeitslosigkeit, trotz immmer mehr Wachstum ist Folge der Produktivität.
Dies verschärft die Schere zwischen Arm und Reich.
Während Arbeitnehmer/innen und Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, immer niedrigere Einkommen erzielen und sich deswegen immer mehr verschulden, haben Kapitaleigner immer mehr Möglichkeiten, ihr Vermögen wachsen zu lassen.
Im ständigen Wettbewerb um Produktivitätsvorteile und den damit einhergehenden Monopolbildungen haben sich zwei interessante Phänomene ergeben: Einerseits Inflation bei Rohstoff- und Energiepreisen (wie von Herrn Gotthalmseder bereits erwähnt), andererseits Deflation bei Konsumgütern, trotz Geldmengenüberschuss, der sich jedoch zu 98% im Finanzmarkt tummelt.
Die Tatsache, dass sich aufgrund dieser Entwicklung immer weniger Geld in der Realwirtschaft verdienen lässt bzw. sich durch Monopolbildungen immer mehr Gewinne in weniger Händen befinden, hat den enormen Zuwachs im Finanzmarkt zusätzlich gefördert. Auch die Produktivität bei den Informations- und Kommunikationsmitteln hat dazu beigetragen. Mit Hilfe von immer leistungsfähigeren Computern sind wir heute in der Lage, in Sekundenschnelle Milliardenbeträge rund um die Erde zu schicken und einen Handel zu betreiben, der von niemanden mehr überblickt werden kann.
Vor allem die Arbeitnehmer/innen und Bürger/innen mit Transferleistungen, die in der Regel nicht an den Produktionsmitteln beteiligt sind, haben das Nachsehen.
Gleichzeitig verschulden sich die Staaten immer mehr, weil sie glauben, durch Subventionen und Rettungsschirme Arbeitsplätze zu retten und das System am Leben halten zu können.
Andererseits bietet die Produktivität die Chance, alle Menschen mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Der Mangel und die Armut besteht in der ungleichen Verteilung und darin, dass nur wenige Menschen über die Produktionsmittel verfügen.
Wie sehen das die übrigen Forumsteilnehmer? Welche Lösungsmöglichkeiten neben einer größeren Beteiligung an den Produktionsmitteln könnte es geben?
Die Produktivität ist nach meiner Auffassung Ursache für Monopolbildungen und gleichzeitig deren Folge. Sie hat durch die Massenproduktion und den dadurch entstehenden Warenüberschuss zu einem Preisverfall geführt, der auch den Druck auf die Löhne verschärft hat, die dadurch (im Durchschnitt und inflationsbereinigt) ständig sinken. Auch die insgesamt steigende Arbeitslosigkeit, trotz immmer mehr Wachstum ist Folge der Produktivität.
Dies verschärft die Schere zwischen Arm und Reich.
Während Arbeitnehmer/innen und Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, immer niedrigere Einkommen erzielen und sich deswegen immer mehr verschulden, haben Kapitaleigner immer mehr Möglichkeiten, ihr Vermögen wachsen zu lassen.
Im ständigen Wettbewerb um Produktivitätsvorteile und den damit einhergehenden Monopolbildungen haben sich zwei interessante Phänomene ergeben: Einerseits Inflation bei Rohstoff- und Energiepreisen (wie von Herrn Gotthalmseder bereits erwähnt), andererseits Deflation bei Konsumgütern, trotz Geldmengenüberschuss, der sich jedoch zu 98% im Finanzmarkt tummelt.
Die Tatsache, dass sich aufgrund dieser Entwicklung immer weniger Geld in der Realwirtschaft verdienen lässt bzw. sich durch Monopolbildungen immer mehr Gewinne in weniger Händen befinden, hat den enormen Zuwachs im Finanzmarkt zusätzlich gefördert. Auch die Produktivität bei den Informations- und Kommunikationsmitteln hat dazu beigetragen. Mit Hilfe von immer leistungsfähigeren Computern sind wir heute in der Lage, in Sekundenschnelle Milliardenbeträge rund um die Erde zu schicken und einen Handel zu betreiben, der von niemanden mehr überblickt werden kann.
Vor allem die Arbeitnehmer/innen und Bürger/innen mit Transferleistungen, die in der Regel nicht an den Produktionsmitteln beteiligt sind, haben das Nachsehen.
Gleichzeitig verschulden sich die Staaten immer mehr, weil sie glauben, durch Subventionen und Rettungsschirme Arbeitsplätze zu retten und das System am Leben halten zu können.
Andererseits bietet die Produktivität die Chance, alle Menschen mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Der Mangel und die Armut besteht in der ungleichen Verteilung und darin, dass nur wenige Menschen über die Produktionsmittel verfügen.
Wie sehen das die übrigen Forumsteilnehmer? Welche Lösungsmöglichkeiten neben einer größeren Beteiligung an den Produktionsmitteln könnte es geben?